Die 3 Phasen des Stresses

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Stress

Die 3 Phasen des Stresses
Inhaltsübersicht:
Alarmreaktion
Widerstandsphase
Erschöpfungsphase
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Alarmreaktion
Durch Ausschüttung anregender Hormone kommt der ganze Körper auf Hochtouren. Die Alarmreaktion ist eine Folge der Zerstörung des inneren Gleichgewichts, dem der Körper durch Anpassung (Adaptation), d.h. durch Aktivierung des Sympathikus entgegenwirken will. Infolge davon kommt es zu einer Aktivierung des Nebennierenmarkes (NNM). Dabei werden vermehrt die Hormone Adrenalin, Noradrenalin, sowie die Stresshormone Cortisol und Corticosteron ausgeschüttet. Das steigert die Herzfrequenz, erhöht den Blutzuckerwert, die Atmung und den Blutdruck außerdem ist ein Anstieg der freien Fettsäuren und der Magensäurekonzentration zu beobachten. Die Folgen sind eine verbesserte Muskeldurchblutung, bessere Belüftung der Lungen, ein Sauerstoffanstieg im Gehirn aber auch eine Verengung der Blutgefässe, Verlangsamung der Magen-, Darm- und Blasentätigkeit, geringerer Speichelfluß und zusammenziehen der Hautgefässe. Ist dieser Zustand länger anhaltend, wird der Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel beeinflußt und es entsteht ein hoher Blutzuckerspiegel und eine Übersäuerung des Blutes. Insgesamt wird die Durchblutung von Herz, Hirn und Muskeln verbessert, der Sauerstofftransport erhöht und es tritt eine Änderung der Hirnwellentätigkeit ein.

 

Top
Widerstandsphase
Der Körper versucht nach einer Weile eine Gegenreaktion zu starten, um den hohen Energieverbrauch zu senken.
Ist der Stresszustand langanhaltend, ist der Körper bemüht eine Gegenreaktion zu starten, um die Alarmreaktionen abzuschwächen. Dafür ist der Parasympathikus zuständig. Er sorgt unter anderem für ein zusammenziehen der Bronchien,vermehrten Speichelfluss sowie für Anregung der Magen-, Darm-, und Blasentätigkeit. Allerdings bleibt die Adrenalin-, Noradrenalin- und Cortisolausschüttung hoch. Somit wird die Schilddrüsenfunktion geschwächt, die Fortpflanzungsorgane werden in Mitleidenschaft gezogen, außerdem werden entzündliche Prozesse gefördert.

 

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Erschöpfungsphase
Starke Erschöpfungszeichen werden sichtbar. Durch die hohe Ausschüttung energierelevanter Stoffe, kommt es zu Energiebereitstellungsproblemen . Die Möglichkeiten der Anpassung geht verloren, die Funktion des Immunsystems und der Geschlechtsdrüsen wird beeinträchtigt, der Appetit ist gestört und Fortpflanzungs- und Wachstumsprozesse funktionieren nicht mehr.
Langzeitfolgen sind z.T. schwere Erkrankungen wie:

Um nur einige zu nennen.

 

 




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