Labormedizin

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Chrom (Cr)

Normalwert

Chrom findet sich beim Menschen in geringen Mengen im Blut und im Gehirn. Es ist beteiligt an der Regulation des Blutzuckerspiegels und spielt im Cholesterinstoffwechsel eine Rolle. Der Normalwert für die Chromkonzentration im Blut beträgt weniger als 5 µg/Liter und der Normalwert für die Chromkonzentration im Urin 0,6-2,9 µg/Liter.

 

Ursachen für eine erhöhte Chromwerte

Die Chromkonzentration im Blut kann bei einer Nierenschwäche im Endstadium (terminale Niereninsuffizienz) erhöht sein, außerdem bei einer Blutwäsche über einen Bauchhöhlenkatheter (Peritonealdialyse). Weiterhin ist dieser Wert bei einer Chromvergiftung erhöht, die beispielsweise an Arbeitsplätzen in der Stahl-, Farbstoff-, Glas- und Gummiindustrie vorkommen kann.

 

Ursachen für eine verminderte Chromwerte

Verminderte Chromkonzentrationen im Blut findet man während der Schwangerschaft sowie bei Infektionen, Stress und Ernährung über die Vene (parenterale Ernährung). Verminderte Chromkonzentrationen sind bei Diabetikern außerdem ein Hinweis auf einen schlecht eingestellten Blutzuckerspiegel.

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