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Therapie und Prognose der Dauererektion

Sofort zum Arzt

Besteht eine Erektion länger als 2 Stunden, sollte der Betroffene nicht mehr zögern, eine Arztpraxis aufzusuchen. Es handelt sich um einen Notfall, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Am ehesten geeignet ist eine urologische Ambulanz.

 

Schmerzmittel

Als erstes werden gegen die häufig auftretenden Schmerzen bei Low Flow Priapismus Schmerzmittel verordnet. Danach wird nach einem Stufenplan vorgegangen.

 

Konservative Therapie

Bei etwa 60 Prozent der Betroffenen hilft körperliche Bewegung oder abwechselnde Kälte- und Wärmepackungen, den Penis abzuschwellen. Vor allem bei High- flow- Priapismus nach einer SKAT- Therapie kann auch der Wirkstoff Terbutalin von Nutzen sein. Gefäßverengende Medikamente können auch in den Schwellkörper gespritzt werden. Hat sich der Zustand 30 Minuten nach der Tabletteneinnahme bzw. Injektion nicht gebessert, werden operative Maßnahmen erforderlich.

 

Punktion der Schwellkörper

Erste operative Maßnahme ist das Absaugen des Blutes aus dem Schwellkörper mit Hilfe eine Spritze. Diese Schwellkörperpunktion wird entweder unter örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose vorgenommen. Gleichzeitig mit dem Absaugen des gestauten Blutes kann auch eine Spülung durchgeführt werden.

 

Es gibt verschiedene operative Verfahren

Führen diese Maßnahmen nicht zum Erfolg, stehen je nach Art des Priapismus noch weitere operative Verfahren zur Verfügung, um den Blutstau zu beenden.

  • Es kann eine Verbindung zwischen den beiden Penisschwellkörpern und dem Harnröhrenschwellkörper (Shunt-OP) geschaffen werden, so dass das angestaute Blut abfließen kann.
  • Eine Verbindung zwischen Schwellkörpern und einer Vene im Oberschenkel kommt als weitere Möglichkeit in Betracht. Dabei fließt dann das angestaute Blut aus den Schwellkörpern über die Oberschenkelvene in den Körperkreislauf zurück.
  • Bei einem High- flow- Typ kann der arterielle Blutzustrom in die Penisschwellkörper durch einen künstlichen Verschluss von Penisarterien (selektive Embolisation ) unterbunden werden. Ein solcher Verschluss kann mittels Gelatine, speziellen Klebstoffen oder kleinen in das Gefäß eingeführten Spiralen, vorgenommen werden.

 

Verhalten nach einer OP

Nach einem solchen Eingriff sind der Betroffene 2 Wochen lang schwere körperliche Belastungen meiden. Geschlechtsverkehr sollte erst nach Absprache mit dem Arzt wieder aufgenommen werden.

 

Prognose

Bei Behandlung des Priapismus innerhalb eines Zeitraums von 6 bis 8 Stunden bestehen sehr gute Erfolgsaussichten. Zögert sich der Beginn der Behandlung länger hinaus, werden die Aussichten vor allem bei Low- Flow-Typ zunehmend schlechter. Ist eine operative Therapie erforderlich, so kann es in 50 bis 90 Prozent der Fälle zu einer erektilen Dysfunktion kommen.

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