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Heuschnupfentherapie: Alpha-Sympathomimetika

Diese Wirkstoffe kommen häufig in Nasentropfen vor

Die gebräuchlichsten Wirkstoffe dieser Gruppe sind Naphazolin, Oxymetazolin und Tetryzolin. Als Inhaltstoffe von frei erhältlichen Nasentropfen werden sie häufig angewendet. Durch ihre abschwellende Wirkung auf die Nasenschleimhaut bringen sie rasche Linderung bei verlegter Nase und bewirken gleichzeitig eine verbesserte Belüftung der Nasennebenhöhlen.

 

Nasentropfen nie zu lange anwenden

Bei der Benutzung der Nasentropfen ist jedoch unbedingt auf eine zeitliche Begrenzung von 5 bis 7 Tagen zu achten, da bei längerer Anwendung die Nasenschleimhaut stark geschädigt und trocken wird. Bei Heuschnupfen reichen Alpha-Sympathomimetika wegen der längeren Dauer der Symptome meistens nicht aus.

 

Anwendung in Schnupfenmitteln wirkt nicht so gut auf die Nase

Sympathomimetika werden auch systemisch als Inhaltsstoffe von Schnupfenmittel angewandt. In dieser Form bewirken sie zwar keine Schädigung der Nasenschleimhaut, der Effekt auf eine verlegte Nase ist aber deutlich geringer als bei der Anwendung von Nasentropfen.

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