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Schutz vor lebensmittelbedingten EHEC-Infektionen

Träger des Bakterium sind Wiederkäuer

EHEC-Bakterien werden durch Tiere, besonders Rinder, Schafe und Ziegen übertragen. Auch Wildtiere wie Rehe und Hirsche können Überträger sein. Der Erreger wird mit dem Kot ausgeschieden. So kommt er ins Erdreich und kann auf Gemüse gelangen. Bei Nutztieren kann der Erreger beim Schlachten oder Melken in die Lebensmittelgewinnung eingehen. Vor allem rohe und unzureichend erhitzte Lebensmittel können den Erreger enthalten. Das gilt besonders für Rohmilch und Rohmilcherzeugnisse, Rohwürste (z. B. Zwiebelmettwurst, Teewurst etc.) oder unzureichend erhitztes Fleisch.

 

Infektionswege

Auf Gemüse kann sich der Erreger befinden, wenn z. B. eine Düngung mit Gülle durchgeführt wurde, die von infizierten Tieren stammt. Auch andere Verunreinigungen sind denkbar, etwa der Kontakt mit kontaminiertem Wasser o.ä.

 

Erhitzen auf über 70 Grad tötet den Erreger

Ein wirkungsvoller Schutz vor einer Infektion besteht darin, den Erreger zu meiden oder unschädlich zu machen. Das EHEC-Bakterium stirbt ab, wenn Fleisch und Gemüse für mindestens 2 Minuten auf 70 Grad erhitzt werden. Einfrieren von Lebensmitteln tötet den Keim nicht zuverlässig. Dasselbe gilt für Alkohol. Verschiedenen Verfahren der Haltbarmachung wie etwa, saures Einlegen, hohe Salzkonzentration, Trocknen oder Kälte überlebt das EHEC-Bakterium mühelos.

 

Tipps im Umgang mit Lebensmitteln

Beim Umgang mit Lebensmitteln sollten folgende Regeln eingehalten werden:

  • Fleisch nur gut durchgegart verzehren (Kerntemperatur von 70 Grad über 2 Minuten)
  • Rohes Fleisch getrennt von anderen Lebensmitteln lagern und zubereiten
  • Auch beim Grillen Fleisch unterschiedlicher Arten auf verschiedenen Tellern vorbereiten, verschiedene Zangen usw. verwenden
  • Rohmilch abkochen
  • Rohes Gemüse und Obst vor der Zubereitung schälen oder sehr gut waschen
  • Hände vor der Zubereitung von Speisen waschen
  • Hände bei der Zubereitung von Speisen mit verschiedenen Zutaten zwischen den Arbeitsgängen waschen
  • Nach dem Umgang mit Fleisch und Gemüse die Hände waschen (verpacken, verstauen, Zubereitung von Mahlzeiten)
  • Handtücher, Spüllappen etc. auswechseln und bei 60 Grad waschen
  • Auf einem Schneidebrett nur ein Nahrungsmittel zubereiten. Danach die Bretter wechseln und gut abwaschen. Auch die Messer wechseln und zwischendurch die Hände waschen.

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