Nierenerkrankungen - Nephrologie

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Was sind Zysten?

Ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum

Zyste ist ein allgemeiner Begriff für einen Hohlraum, der sich innerhalb eines Organes bzw. Organgewebes gebildet hat. Dieser Hohlraum ist durch eine Kapsel vom übrigen Gewebe abgegrenzt. Innerhalb der Kapsel befindet sich eine Flüssigkeit, die entweder dick- oder dünnflüssig sein kann.

 

Zysten können überall auftreten

Es werden verschiedene Formen von Zysten unterschieden:
  • Echte Zysten sind mit einem Epithel ausgekleidet
    • Exsudations- und Extravasationszyste, z. B. Hydrozele, Hämatozele, Hygrom, Blut- und Lymphzysten
    • Retentionszyste entstehen, wenn in flüssigkeitserzeugenden oder erhaltenen Hohlräumen eine Abflussbehinderung zu einer Einkapselung führt. Beispiele sind das Atherom (umgangssprachlich Grützbeutel), Follikelzysten, Mukozele, Spermatozele (Zyste im Nebenhoden).
  • Pseudozysten sind nur von Bindegewebe umgeben
    • Erweichungszysten: Beispiele dafür sind das Ganglion (Gallertzyste ausgehend von Sehnenscheiden oder Gelenkkapsel) oder die so genannte Gehirnerweichung, die sich nach einer Durchblutungsstörung im Gehirn (Schlaganfall) bilden kann.
    • parasitäre Zysten im Entwicklungszyklus von Amöben (z. B. bei Amöbenruhr), Echinokokkus (z. B. bei Fuchsbandwurmbefall)
  • Hautzysten: Beispiele sind Atherom, Epithelzyste, Follikel- oder Talgzyste, Hidrozystom, Milien

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