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Medikamentöse Therapie der erektilen Dysfunktion:
PDE5-Hemmer
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Die Therapie muss individuell abgestimmt sein
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Die ziemlich genauen und verlässlichen diagnostischen Verfahren
ermöglichen heutzutage eine auf den Einzelnen abgestimmte Behandlung der erektilen
Dysfunktion. Je nach Diagnose stehen dem Arzt und seinem Patienten mehrere Möglichkeiten
zur Verfügung, so dass diese auch an die Wünsche und Bedürfnisse des Betroffenen (und
auch seiner Partnerin) angepasst werden können. |
Durch Entspannung der glatten Muskelzellen kann Blut in die
Schwellkörper fließen
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Im Vordergrund der medikamentösen Behandlung stehen Substanzen, die eine
Entspannung der glatten Muskelzellen in den Schwellkörpern bewirken und so eine Erektion
herbeiführen (vgl. Erektion: Wie funktioniert das?). Hierzu
zählt die Gruppe der Phosphodiesterasehemmer (PDE5-Hemmer). |
Das Herz wird durch PDE5-Hemmer nicht belastet
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Männer mit Risiken durch Hypertonie,
Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen und Diabetes sollten versuchen, diese Risiken zu verringern,
auch wenn unter der Einnahme von PDE5-Hemmern nach Ausschluß relevanter Erkrankungen kein
erhöhtes Herzrisiko beobachtet wurde. Die Risikoreduzierung kann in vielen Fällen auch
zu einem verbesserten Ansprechen der PDE5-Hemmer führen. |
Nicht jeder darf PDE5-Hemmer einnehmen
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PDE5-Hemmer dürfen bei folgenden Erkrankungen nicht angewandt werden:
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Nitrate und PDE5-Hemmer nicht zusammen nehmen
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PDE5-Hemmer dürfen nicht gleichzeitig mit Nitraten verordnet werden. Nitrate
erweitern die Blutgefäße und werden bei Angina pectoris als Notfallmedikament
verordnet. Zusammen eingenommen verstärken sich PDE5-Hemmer und Nitrate gegenseitig in
ihrer Wirkung. Dadurch kann sich der Kreislauf gefährlich absenken. Wer unsicher ist, ob
er Nitrate verordnet bekommen hat, sollte sich vor der Einnahme von PDE5-Hemmern von
seinem Arzt beraten lassen.
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