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"Wundermittel" gegen Asthma
Der Placeboeffekt kann vorübergehend Linderung bringen. Asthma ist eine chronische Erkrankung, die neben den Beschwerden, die Betroffenen auch psychisch sehr schwer belasten kann. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele Betroffene alles Mögliche unternehmen, um eine Verbesserung zu erreichen. Es gibt immer wieder Präparate und Therapie, die wahre Wunder verheißen. Paradoxerweise wirken viele von ihnen, wenn auch nur vorübergehend. Der Grund dafür ist, dass jede neue, verheißungsvolle "Therapie" zu einer positiven psychischen Haltung führt. So gibt es häufig einen, wenn auch kurzfristigen, Scheineffekt, wie bei einem Placebo.

 

Manche alternativ angebotenen und Wunder verheißenden Mittel enthalten nicht ausgewiesenes Kortison. Das kann verhängnisvoll sein, denn nicht jedes "alternative Heilmittel" ist unschädlich. In machen Importprodukten ist eine undefinierbare Menge Kortison enthalten. Das kann weitreichende schwere Dauerschäden verursachen. Schlimm ist auch, dass gerade diese Medikamente oft als reine "Kräutermittel" angeboten werden. Häufig wird auch zu Täuschungsmanövern gegriffen, um diese Medikamente, die nicht selten 500 DM und mehr kosten, abzusetzen. Deshalb ist unbedingte Vorsicht geboten, wenn sie von Medikamenten hören, die teuer, angeblich harmlos, nur aus Kräutern, homöopatisch und garantiert wirksam sein sollen und aus den unterschiedlichsten Länder (besonders Ostasien) importiert werden.

 

Der Erfolg einer Therapie ist mit der LUFU überprüfbar. Es kommt nicht selten vor, dass Betroffene den herkömmlichen Medikamenten skeptisch gegenüber stehen. Sie haben Angst vor Nebenwirkungen und können nicht akzeptieren, dass ihre Erkrankung nicht ausheilt. Das eröffnet den Wundermitteln Tür und Tor. Wichtig wäre es, die Betroffenen ausführlich fachlich zu informieren, damit sie den Geldschneidern nicht "auf den Leim gehen". Den Erfolg einer Asthmatherapie kann man immer durch eine Lungenfunktionsprüfung feststellen. Er ist messbar.

Noch ein Hinweis: Dieser Text soll nicht so verstanden werden, dass alles, was nicht auf dem Behandlungsplan Ihres Arztes steht, schädlich ist. Er sollte klarmachen, dass es wichtig ist, bei der Beurteilung "gesunden Menschenverstand" walten zu lassen. Viel zu viele Betroffene fallen in ihrer großen Not immer wieder auf Geschäftemacher herein, die diese Not ausnutzen.

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