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Labor- und Kontrolluntersuchungen:
Hämoglobin
Hämoglobin bindet Sauerstoff an die roten Blutkörperchen Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) enthalten als einen wichtigen Bestandteil den roten Blutfarbstoff, das Hämoglobin. Das Hämoglobin ist für die Bindung des Sauerstoffs an das rote Blutkörperchen verantwortlich. Nur so kann das Blutkörperchen den Sauerstoff sozusagen huckepack zu allen Geweben und Zellen im Körper transportieren. In den Körperzellen wird dann der Sauerstoff gegen Kohlendioxid ausgetauscht.

 

Erhöhte Werte sind ein Zeichen für zu viele Erythrozyten Erhöhte Hämoglobinwerte kommen meistens dann vor, wenn zu viele rote Blutkörperchen im Blut zirkulieren. Die Ursache dafür kann sein:
  • ein geringes Sauerstoffvorkommen in der Atemluft, z. B. in großen Höhen. Dieser Effekt wird oft von Spitzensportlern ausgenutzt, die sich vor wichtigen Wettkämpfen in großen Höhen aufhalten, damit mehr rote Blutkörperchen gebildet werden. In "normalen" Höhen ist dann, wegen der vermehrten Transportfähigkeit von Sauerstoff, die Leistungsfähigkeit bei körperlichen Anstrengungen größer.
  • ein geringeres inneres "Verwerten" von Sauerstoff, z. B. bei chronischen Lungenerkrankungen oder Herzerkrankungen.
  • eine Erkrankung des Knochenmarks, bei der zu viele rote Blutkörperchen hergestellt werden (vgl. Myeloproliferative Erkrankungen (CMPE)

 

Niedrige Werte deuten auf eine Anämie Niedrige Hämoglobinwerte sind ein Zeichen für eine mögliche Blutarmut (Anämie), die durch eine verringerte Anzahl an roten Blutkörperchen gekennzeichnet ist.

 

Referenzbereiche für Hämoglobin:

 

Weitere Informationen bei MedizInfo®Labormedizin: Hb-Wert

Alter Normwerte
Männer 20-40 Jahre 13-18 g/dl
über 40 Jahre 14-17 g/dl
Frauen 20-40 Jahre 12-16 g/dl
über 40 Jahre 12-17,5 g/dl
Schwangere 11 g/dl
Kinder Neugeborene 17-27 g/dl
1. Monat 12-22 g/dl
6. Monat 10-15 g/dl
1. Jahr 9,5-14,5 g/dl
4.-10. Jahr 10-16 g/dl

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