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Akzeptanz von Rehamaßnahmen

 

Auch bei Frauen: Reha ist notwendig.
Rehabilitationsmaßnahmen bei Herzerkrankungen sind notwendig. Das ist, was Männer angeht, unstrittig. Diese Notwendigkeit besteht aber auch bei Frauen. Häufig sind Rehamaßnahmen bei Frauen sogar noch wichtiger.

 

Ausreden müssen herhalten.
Das zeigen Aussagen wie: "So lange kann ich nicht von Familie, Arbeitsplatz etc. wegbleiben." oder "Ich werde doch gebraucht." Hier zeigt sich, dass Frauen, insbesondere diejenigen, die Hausfrau, Mutter, Ehefrau und berufstätig sind, durch ihre Vielfachbelastung so unter Druck stehen, dass sie eine Alternative gar nicht in Erwägung ziehen. Aber gerade hier ist der Aufenthalt in einer Reha-Klinik dringend notwendig.

 

Warum Frauen Probleme mit der Rehabilitation haben.

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Einige Punkte, die das Problem verdeutlichen sollen, sind:
  • Bei Frauen gilt eine Herzerkrankung häufig als Schwäche und wird seltener akzeptiert. Gerade in der Familie erfahren sie viel weniger Unterstützung, als notwendig wäre. Darum bleiben sie mit ihren Problemen häufig allein.
  • Die Familie ist häufig wenig begeistert, wenn es darum geht, die Ernährung umzustellen. Es kommt vor, dass Männer ihren Frauen "das Abnehmen verbieten", weil sie nicht auf ihre gewohnten Speisen verzichten wollen.
  • Frauen nehmen sich selbst häufig nicht so wichtig. Für sie steht die Familie im Vordergrund.
  • Nach einem Infarkt haben Frauen häufig Angst, als Frau nicht mehr "vollwertig" zu sein. Sex wird zu einem Problem, weil dabei das Herz belastet werden könnte.
  • Beruflich sehen Frauen ihre Position nach einem Infarkt häufig gefährdet, weil sie sich jetzt nicht nur, wie bisher, gegen Männer behaupten müssen, sondern auch gegen gesunde Frauen.

 

Reha hilft, sich neu zu orientieren.
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liste: Herzrehabilitation
Diese Liste ließe sich noch um einiges fortsetzen. Die psychischen Hemmnisse, die Frauen im Zusammenhang mit Rehabilitationsmaßnahmen nach einem Infarkt zu bewältigen haben, sind ganz erheblich. Aber gerade der Aufenthalt in einer Rehaklinik bietet die Möglichkeit, neue Perspektiven zu entwickeln. In Gesprächen mit Psychologen und Ärzten können Strategien zur Bewältigung von Ängsten entwickelt werden, die der Frau helfen, sich neu zu orientieren.

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