Innerhalb weniger Minuten tritt der Tod ein.
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Der plötzliche Herztod wird auch Herzschlag genannt und bezieht sich auf
Todesfälle, die innerhalb weniger Minuten eintreten. Nach der Definition der WHO
(Weltgesundheitsorganisation) werden aber auch alle Todesfälle, die innerhalb von 24
Stunden nach Beginn der ersten Herzsymptomatik auftreten, darunter gefasst. In der
Bundesrepublik Deutschland sind das ungefähr 100.000 Menschen im Jahr. Betroffen sind
fast immer Menschen über 60 Jahren. 75 Prozent davon sind Männer. |
Herzrhythmusstörungen und Durchblutungsstörungen am Herzen sind die
häufigste Ursache.
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Häufigste Ursache sind schwere Durchblutungsstörungen der
Herzkranzgefäße und Herzrhythmusstörungen.
Allerdings konnten bei 10 Prozent der Betroffen keine Herzerkrankung festgestellt werden.
Störungen durch Elektrolyte oder durch Medikamente, die gerade bei älteren Menschen
häufiger vorkommen, können Herzrhythmusstörungen hervorrufen und so einen plötzlichen
Herztod auslösen. Menschen, die an Herzschwäche
leiden, sind besonders gefährdet. |
Der plötzliche Herztod ist ein multifaktorielles Geschehen.
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Der plötzliche Herztod ist aber nicht auf eine einzige Ursache
zurückzuführen. Es müssen immer mehrer Faktoren zusammenkommen. Diese Faktoren zusammen
schaffen dann eine Situation, in der ein plötzlicher Herztod auftreten kann. |
Vorbeugende Maßnahmen können lebensrettend sein.
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Konkrete Therapieempfehlungen, die direkt zur Vorbeugung des plötzlichen
Herztodes Verwendung finden, sind wegen der multifaktoriellen Ursachen schwierig. Man geht
aber davon aus, dass eine Behandlung der generellen Risikofaktoren
für eine Herzerkrankung auch dem plötzlichen Herztod vorbeugen. Bei Menschen mit Herzrhythmusstörungen hat sich zur Vorbeugung die
Implantation eines Cardioverter-Defibrillators (ICD) bewährt.
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