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AnnaSusanna

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Osteoporose- Risikofaktoren: Leistungssport und Bewegungsmangel
Exzessiver Leistungssport bei jungen Frauen führt zu einer Fehlsteuerung der Eierstöcke. Es werden weniger Östrogene produziert. Das macht sich als Störung in der Regelblutung bemerkbar. Es kann sogar zu einem völligen Ausbleiben der Blutung kommen. Exzessiver Leistungssport führt ebenfalls zu einem Knochenmassenverlusten. Damit überwiegt im Falle des Hochleistungssportes der negative Effekt des Östrogenmangels die positiven Einflüsse der Bewegung auf die Knochen.

 

Bewegung braucht der Körper für den Aufbau der Knochen. Dagegen reduziert mangelnde körperliche Aktivität den Knochenmineralgehalt. Zug und Druck am Knochen sind für Aufbau und Erhalt des Skelettes notwendig. Deshalb führt lmmobilität, z. B. durch ein Gipsbein oder durch Lähmungen, schnell zu örtlicher oder genereller lnaktivitätsosteoporose.

 

Bewegungsmangel steigert das Risiko für Osteoporose. Frauen, die weniger als 4 Stunden pro Tag auf den Beinen sind, haben nach einer Studie des New England Journal of Medicine ein doppeltes Osteoporoserisiko. Gefährdet sind auch Frauen mit einem Ruhepuls von mehr als 80 Schlägen pro Minute und solche, die nicht fähig sind, ohne Benutzung der Arme von einem Stuhl aufzustehen (mangelhafte Muskelmasse). Regelmäßige Spaziergänge reduzierten demgegenüber das Risiko um 30 Prozent.

 

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