Gynäkologie


Anatomie und Physiologie der weiblichen Geschlechtsorgane
Fehlbildungen der weiblichen Geschlechtsorgane
Lage- und Haltungsveränderungen der Gebärmutter

Gynäkologische Untersuchungen
Gynäkologische Operationen und Eingriffe
Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett
Endometriose
Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane

Hormonsystem
Prämenstruelles Syndrom
Sexualstörungen der Frau
Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane
Unfruchtbarkeit der Frau
Verhütung
Wechseljahre

Häufige Erkrankungen :
Gesund Abnehmen
Akne
Blasenentzündung
Bulimie
Cellulite-Tipps
Diabetes
Herzerkrankungen bei Frauen
Magersucht
Multiple Sklerose
Osteoporose

Invasive Untersuchungen in der Pränataldiagnostik: Chorionzottenbiopsie

Gewebe des Mutterkuchens

Bei der Chorionzottenbiopsie (auch Chorionbiopsie oder CVS = chorionic villus sampling) wird Gewebe aus dem Mutterkuchen - in der Frühschwangerschaft Chorion genannt - entnommen. Dieses Gewebe stammt von der befruchteten Eizelle ab und ermöglicht deshalb eine Analyse der kindlichen Chromosomen. So können Erbkrankheiten, familiäre Stoffwechselstörungen und Chromosomenstörungen erkannt werden.

 

Vorgehen bei der Untersuchung

Um an das Gewebe zu kommen, wird eine dünne, hohle Nadel über die Bauchdecke in den Mutterkuchen geführt. Mit einem Ultraschallgerät wird das Einführen der Nadel kontrolliert. So können einige Gewebezellen entnommen werden.

 

11. SSW

Die Chorionzottenbiopsie wird nicht vor der 11.Schwangerschaftswoche empfohlen.

 

Plazentapunktion ab 14. SSW

Wird dem Mutterkuchen im zweiten oder dritten Schwangerschaftsdrittel (nach der 14. Schwangerschaftswoche) Gewebe entnommen, spricht man von einer Plazentapunktion.

 

Risiken

Neben dem Infektionsrisiko ist das Risiko einer Fehlgeburt durch eine Chorionzottenbiopsie leicht erhöht.

Top

Zur Übersicht
Erkrankungen während Schwangerschaft,
Geburt und Wochenbett

Zur Übersicht
Angeborene Fehlbildungen

 

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas