Gynäkologie


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Seelische Störungen während der Schwangerschaft

Beschwerden sind meistens nicht dauerhaft

Seelische Befindlichkeitsstörungen sind im Zusammenhang mit der besonderen Situation der Schwangerschaft nicht selten. Am häufigsten sind depressive Verstimmungen. Meistens sind sie nicht sehr ausgeprägt und in der Regel auch nicht von Dauer. Seltener kommt es zur Entwicklung einer behandlungsbedürftigen Depression.

 

Am häufigsten treten depressive Verstimmungen auf

Etwa 10 Prozent aller schwangeren Frauen leiden unter einer depressiven Störung. Die Symptome können von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein. Typische seelischen Krankheitszeichen der depressiven Verstimmung sind:

  • Antriebsarmut
  • „innere Leere"
  • Interesselosigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Hoffnungslosigkeit
  • Grübelzwang
  • Gleichgültigkeit

 

Körperliche Symptome

Daneben können auch körperliche Beschwerden auftreten, wie

  • Appetitlosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • allgemeines Krankheitsgefühl

Diese Beschwerden können morgens besonders stark ausgeprägt sein und im Laufe des Tages nachlassen (so genanntes Morgentief).

 

Therapie

Die Therapie einer schwangerschaftsbedingten Depression umfasst 3 Anteile:

  • Psychotherapie in Form therapeutischer Gespräche
  • medikamentöse Therapie
  • Einbeziehung des Umfeldes, z.B. der Familie

 

Medikamente

Allerdings sollten während der ersten 3 Schwangerschaftsmonate möglichst keine Antidepressiva eingenommen werden, da sie das ungeborene Kind schädigen können (vgl. Medikamente während der Schwangerschaft). Danach kann der Arzt verträgliche Medikamente verschreiben, beispielsweise mit dem Wirkstoff Amitryptilin, Doxepin, Imipramin, Citalopram, Fluoxetin oder Paroxetin.

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