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2002
Mai-Kolumne: Schreckgespenst Wechseljahre

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Das Ende von Attraktivität und Lebensfreude oder
der Anfang eines neuen Selbstbewusstseins?

Mitten in der Nacht schrecken Sie hoch. Sie sind schweißgebadet. Ihr Herz rast. Trotzdem war das kein Alptraum. Warum dann der Schweiß und das Herzrasen? Und jetzt haben Sie Angst, dass etwas nicht stimmt mit Ihrem Körper und Ihr Herz rast wieder.
Oder
Sie sind in letzter Zeit ohne Grund traurig und fühlen sich schlapp. Sie habe zu nichts Lust. Und an Sex ist gar nicht zu denken. Schon gar nicht mit ihrem Mann.
Oder
Sie regen sich auf über alles und nichts, sind ständig mies drauf und nörgelig. Können sich selbst nicht ausstehen.

 

Jetzt hat es Sie auch erwischt. Sie sind in den Wechseljahren. Dahin sind Attraktivität und Jugend. Was jetzt kommt ist körperlicher Verfall und stilles Leid. Das Abstellgleis wartet.

Das sind die Ansichten unserer Großmütter und vielfach unserer Mütter. Aber STOP! Ist das wirklich so? Ist die Postmenopause wirklich der „Herbst des Lebens".

NEIN – DAS STIMMT NICHT!

Es ist der Sommer, bestenfalls der Spätsommer des Lebens. Wechseljahre beginnen bei uns Frauen mit Mitte 40. Wir werden aber durchschnittlich 84 Jahre alt. Es liegen also noch fast genau so viele tolle Jahre vor uns, wie hinter uns.

Grund genug, sich mit dem Thema Wechseljahre näher zu beschäftigen und diese Zeit aktiv zu gestalten. Es gilt das Motto: Die Wechseljahre selbst können Sie nicht vermeiden. Aber wie Sie durch die Wechseljahre kommen, das können Sie weitgehend selbst bestimmen.

 

Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern ein hormoneller Umstellungsprozess. Sie können mit Beschwerden einhergehen. Aber auch wer Angst vor Brustkrebs und Hormonen hat: Beschwerden müssen nicht heldenhaft durchlitten werden. Für jede Frau gibt es eine individuelle Therapie, die sich ganz nach den persönlichen Bedürfnissen richtet. Und es gibt immer mehrere Möglichkeiten. Deshalb gilt: Nicht Durchhalteparolen sind gefragt sondern aktive Lebensgestaltung. Immerhin geht es um die Hälfte Ihres Lebens und um eine Phase, in der sich auch um Sie herum viel verändert.

 

Nutzen Sie Ihre Chance, selbst zu bestimmen, wie es weitergehen soll. Untersuchungen belegen: Frauen können die Wechseljahre relativ problemlos erleben, wenn Sie:
  • Interesse an Ihrem Körper haben und sich über Vorgänge und Veränderungen informieren
  • sich aktiv um die Lösung auftretender Probleme bemühen
  • regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung gehen und dort offen ihre Probleme ansprechen
  • wenn notwendig, eine individuell zugeschnittene Therapie erhalten
  • sich ein bisschen Egoismus bewahrt haben, bewusst entspannen und genießen können.

 

In der kommenden Zeit möchte ich an dieser Stelle in loser Folge aktuelle Aspekte rund um die Wechseljahre herausgreifen und von verschiedenen Seiten beleuchten. Themen könnten z. B. sein:

Mit 45 noch ein Kind?
Empfängnisfähigkeit und Verhütung in den Wechseljahren.
Die Last mit der Lust: Sex in der 2. Lebenshälfte
Hormone: Fluch oder Segen
Anti-aging: Was ist bewiesen, was ist sinnvoll.

 

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