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Thrombotische Endokarditis

Es bilden sich Auflagerungen auf den Herzklappen

Die thrombotische Endokarditis, oder genauer Endokarditis thrombotica simplex, ist eine nichtbakterielle Entzündung der Herzinnenhaut (Endokard) (vgl. Aufbau der Herzwand). Dabei bilden sich Auflagerungen auf den Herzklappen, die aus Blutplättchen (Thrombozyten) und Bluteiweißen bestehen. Meistens ist die Klappe zwischen linkem Herzvorhof und linker Herzkammer (Mitralklappe) betroffen oder aber die Aortenklappe, die zwischen der linken Herzkammer und der großen Körperschlagader, der Aorta, liegt.

 

Krebskranke besonders betroffen

Betroffen von einer thrombotischen Endokarditis sind häufig Patienten mit schweren Erkrankungen wie Tumorleiden oder Tuberkulose. Meistens hat die Endokarditis alleine keine gravierenden Auswirkungen auf den Betroffenen. Der Gesundheitszustand wird im Wesentlichen durch die zugrunde liegende Erkrankung bestimmt. Allerdings kann es aufgrund der Ablagerungen auf den Herzklappen zu arteriellen Embolien kommen.

 

 

Häufig wird die thrombotische Endokarditis selbst erst bei der Autopsie festgestellt. Betroffen sind etwa 6 Prozent der durch ein Tumorleiden Verstorbenen.

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