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Rückenschule - Tipps für den Alltag: Sitzen

Immer gerade halten.

Richtig Sitzen ist gar nicht so einfach. Eine Grundregel ist: Die Wirbelsäule sollte gerade sein. Das bedeutet, Sie sollten möglichst aufrecht sitzen. Die Sitzfläche sollte so hoch sein, dass Ihr Oberschenkel und Ihr Unterschenkel einen rechten Winkel bilden. Die Fußsohlen sollten ganz auf dem Boden stehen. Kleine Menschen sollten eine Fußbank oder eine andere Unterlage benutzen, um diese Sitzhaltung herzustellen. Armlehnen entlasten die Wirbelsäule, weil die Muskulatur nicht mehr das Gewicht der Arme tragen muss.

 

Aktiv Sitzen heißt auch, die Sitzposition häufig zu wechseln.

Allerdings ist auch ein solches Sitzen auf die Dauer nicht förderlich für den Rücken. Der Mensch wurde nicht zum Sitzen geschaffen. Dabei werden die Bänder, die Bandscheiben und die Muskeln statisch belastet. Wichtig ist deshalb, dass Sie dynamisch und aktiv Sitzen. Verändern Sie Ihre Sitzposition so oft wie möglich. Stehen Sie öfter auf, z. B. um die "Türübung" zu machen, oder entlasten Sie die Wirbelsäule durch stehendes Telefonieren. In jeder Werbepause im Fernsehen aufstehen und herumgehen oder kurz die Stufenlagerung durchführen.

 

Beim Radfahren ist die Ausstattung wichtig.

Beim Radfahren, das sehr gesund für den Rücken ist, sollten Sie darauf achten, dass Sie gerade sitzen. Wichtig ist vor allem der richtige Lenker. Etwas nostalgisch, dafür aber sehr zweckmäßig ist der "Gesundheitslenker", so wie man ihn vom Hollandrad kennt. Er sorgt dafür, dass die Hände annähernd schulterbreit greifen und die Handgelenke gerade gehalten werden. Der Sattel sollte so hoch eingestellt sein, dass beim Durchtreten das Bein fast gestreckt ist. Danach kann dann der Lenker entsprechend ihrer Körpergröße so ausgerichtet werden, dass Sie aufrecht sitzen. So belasten kleine Stöße die Wirbelsäule am wenigsten.

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