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Beschwerden entzündlicher Wirbelsäulenerkrankungen

Rückenschmerzen und leichte Temperaturerhöhung.

Die Art und das Ausmaß der Beschwerden hängen im Wesentlichen vom Grad der Entzündungsaktivität und von der Ausbreitung des Krankheitsgeschehens ab. Häufigstes und zumeist erstes Symptom sind Rückenschmerzen im Entzündungsbereich. Diese können teilweise sehr heftig sein und die Beweglichkeit erheblich einschränken. Bei chronischen Entzündungen leiden die Betroffenen zudem häufig über leichte Temperaturerhöhungen, Müdigkeit und Gewichtsverlust.

 

Muskelschwäche und Störungen der Darmfunktion.

Wenn es durch eine ausgedehnte Entzündung zu einer Beeinträchtigung des Nervengewebes kommt, können die Symptome denen bei einem Bandscheibenvorfall, z.B. der Lendenwirbelsäule, ähneln: Muskelschwäche, Empfindungsstörungen und ausstrahlende Schmerzen im Bereich der Beine sowie Störungen der Blasen- und Darmfunktion. Bei Einbeziehung der Rückenmuskulatur ist diese stark druckschmerzhaft, häufig ist die Entzündung als schmerzhafte Vorwölbung zu tasten.

 

Lebensgefahr bei Ausweitung der Infektion auf Brust- oder Bauchraum.

Ein ernstes Krankheitsbild stellt das Übergreifen der Entzündung in Brust- oder Bauchhöhle dar. Dort können die Bakterien und ihre Stoffwechselprodukte die Funktion der inneren Organe erheblich beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall entwickeln sich so lebensbedrohliche Krankheitsbilder wie Nierenversagen oder Kreislaufschock. Wenn die Bakterien bereits Bauch- oder Brustraum erreicht haben, ist der Betroffene zumeist in einem schlechten Allgemeinzustand. Er kann unter Fieber, Kreislaufstörungen und evt. getrübtem Bewusstsein leiden. Dann bestehen zudem häufig Brust- oder Bauchschmerzen. Unter Umständen können mit dem Stethoskop, aufgrund einer Darmlähmung, keine Darmgeräusche mehr wahrgenommen werden, und der Bauch ist bei Druck extrem schmerzempfindlich.

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Spondylitis - Wirbelsäulenentzündungen

 




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