Gynäkologie


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Verhütung: Hormonspritze

Hormone werden in den Muskel gespritzt.

Zu den hormonellen Möglichkeiten der Verhütung gehören auch die sogenannten Depotspritzen. Über die Spritzen wird ein Hormon entweder einmal im Monat, oder aber alle drei Monate in den Muskel (Gesäß oder Oberarm) gespritzt.
  • Bei Dreimonatsspritze werden hochdosierte Gestagene injiziert. Sie sorgen in den ersten 4 bis 8 Wochen dafür, dass kein Eisprung stattfindet. Sie bewirken außerdem, dass die Gebärmutterschleimhaut nur schwach ausgebildet wird und zusätzlich der Schleim für Spermien schwer durchlässig ist. Insgesamt führt das zu einer Verhütungsdauer von drei Monaten.
  • Die Einmonatsspritze wird an jedem 7. Zyklustag gespritzt. Hier ist der Wirkmechanismus etwas anders. Die Kombination aus Östrogenen und Gestagenen unterdrück den Eisprung.

 

Die Anwendung ist eingeschränkt.

Die möglichen Nebenwirkungen ähneln denen der Pille, u.a. Kopfschmerzen, Depressionen, Abnahme der sexuellen Lust und Gewichtszunahmen. Allerdings kommt es zusätzlich häufig zu Schmierblutung bis hin zu Dauerschmierblutungen. Die Schmierblutungen treten bei fast 80 Prozent der Frauen auf und bestehen auch nach über einem Jahr bei mehr als der Hälfte aller Frauen immer noch. Bei längerer Anwendung kann es auch zum Ausbleiben der Regel (Amenorrhö) kommen. Auch nach Absetzen der Injektionen normalisiert sich der Zyklus nicht in jedem Fall wieder. Aus diesen Gründen ist die Anwendung eingeschränkt auf Frauen mit abgeschlossener Familienplanung. Bei psychiatrischen Erkrankungen oder verminderter Intelligenz sind Hormonspritzen eine sichere und kontrollierte Verhütungsmöglichkeit. Die Sicherheit der Hormonspritzen ist sehr hoch. Der Pearl-Index liegt bei 0,4 bis 2.

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