Gynäkologie


Anatomie und Physiologie der weiblichen Geschlechtsorgane
Fehlbildungen der weiblichen Geschlechtsorgane
Lage- und Haltungsveränderungen der Gebärmutter

Gynäkologische Untersuchungen
Gynäkologische Operationen und Eingriffe
Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett
Endometriose
Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane

Hormonsystem
Prämenstruelles Syndrom
Sexualstörungen der Frau
Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane
Unfruchtbarkeit der Frau
Verhütung
Wechseljahre

Häufige Erkrankungen :
Gesund Abnehmen
Akne
Blasenentzündung
Bulimie
Cellulite-Tipps
Diabetes
Herzerkrankungen bei Frauen
Magersucht
Multiple Sklerose
Osteoporose

Verhütung: Kondom

Kondom Mechanische Verhütungsmittel werden so genannt, weil sie für die Spermien eine Barriere bilden, die dafür sorgt, dass die Spermien nicht zu einer befruchtungsfähigen Eizelle gelangen können. Das wohl bekannteste mechanische Verhütungsmittel ist das Kondom. Es wird auch Präservativ, Pariser oder einfach Gummi genannt. Gummi beschreibt dann auch ganz gut das Material, aus dem Kondome hergestellt werden. Es ist ein hauchdünner Gummi oder Latex, der sehr reißfest und undurchlässig ist. Diese Qualität wird heute vom Hersteller geprüft.

 

Das Kondom schützt auch vor Krankheiten.

Das Kondom ist das einzige häufig genutzte Verhütungsmittel, das vom Mann angewandt wird. Es schützt nicht nur vor einer Schwangerschaft, sondern auch vor der Übertragung von Krankheiten. Das ist heute ein sehr wichtiger Aspekt. Sowohl der Mann, als auch die Frau sind geschützt vor AIDS, Hepatitis B und anderen, durch Bakterien, Viren oder Pilze hervorgerufenen Erkrankungen. Im Hinblick auf Krankheiten sollte ungeschützter Verkehr nur mit einem langjährigen, festen Partner stattfinden, bei dem sichergestellt ist, dass keine Ansteckungsgefahr besteht.

 

Beim Aufsetzen des Kondoms sollte oben ein Zipfel überstehen. Das Kondom ist einfach anzuwenden. Die Verpackung sollte vorsichtig geöffnet werden. Achten Sie dabei darauf, dass Sie das Kondom nicht mit den Fingernägeln oder einem Ring beschädigen. Das Kondom wird auf das steife Glied aufgesetzt. Vorher die Vorhaut zurückziehen. Wichtig ist auch, dass vorne ein kleiner Zipfel übersteht, der dann die Samenflüssigkeit aufnehmen kann. Dieser Zipfel wird vorsichtig zusammengedrückt, damit die Luft entweichen kann.

 

Das Kondom mit der ganzen Hand bis zur Schambehaarung abrollen. Jetzt können sie das Kondom abrollen. Das geschieht am besten mit der ganzen Hand. Rollen Sie das Kondom so weit ab, bis der Gummiring fast in den Schamhaaren verschwindet. Bei richtiger Anwendung tritt durch den strammen Sitz des Gummis keine Samenflüssigkeit aus. Aber Vorsicht! Nach dem Orgasmus erschlafft das Glied. Sie müssen beim Herausziehen unbedingt den Ring des Kondoms festhalten, sonst wird das Kondom in die Scheide abgestreift und entleert die Samenflüssigkeit genau da, wo sie nicht hingelangen sollte.

 

Gute Qualität erhöht die Sicherheit.

Das Kondom hat einen Pearl-Index von 1 bis 6. Es finden sich auch andere Angaben, etwa 3 bis 14. Die Sicherheit ist sehr stark abhängig von der richtigen Anwendung. Sie liegt höher, wenn Sie mehr Erfahrung in der Anwendung haben und wenn Sie Markenkondome verwenden. Deshalb sollten Sie Kondome immer in der Apotheke oder in einer Drogerie kaufen. Kondome aus Automaten leiden öfter unter Kälte- oder Wärmeeinwirkung. (Aber besser die, als gar keine!) Sie werden dann brüchig. Achten Sie auch auf das Ablaufdatum.

 

Vorsicht bei der Anwendung von Gleitcremes oder Vaseline.

Häufig werden Kondome auch mit chemischen Verhütungsmitteln kombiniert. Aber Vorsicht! Achten Sie darauf, dass diese das Kondom nicht angreifen. Das gilt auch für Gleitmittel wie normale Cremes oder Vaseline, die das Gummi angreifen können. Nehmen Sie nur wasserlösliche Gleitmittel.

Top

Zur Übersicht
Verhütung

 

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas