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Therapie bei  tuberkulöser Perikarditis

Die Therapie richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung.

Welche Behandlung bei einer akuten Perikarditis die besten Möglichkeiten bietet, richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung. Außerdem müssen die Maßnahmen unterschieden werden zwischen allgemeinen, beschwerdelindernden Maßnahmen und der Behandlung der Entzündung.

 

Tuberkulose ist häufig ein "Reiseandenken".

Eine akute Perikarditis aufgrund einer Tuberkulose kommt in westlichen Industrieländern relativ selten vor. Durch die zunehmende Reiseaktivität und durch Einwanderung ist sie aber auch hier anzutreffen. Tuberkulose ist eine bakterielle Erkrankung. Eine allgemeine Beschreibung finden Sie hier.

 

Typisch ist die umfangreiche Ergussbildung bei tuberkulöser Perikarditis.

Die bakteriellen Erreger gelangen über die Blutgefäße oder über die Lymphbahnen zum Perikard. Nicht immer tritt die tuberkulöse Perikarditis zusammen mit der Tuberkulose auf. Deshalb ist bei der Diagnostik darauf zu achten, dass immer ein Tuberkulosetest durchgeführt wird. Bei der tuberkulösen Perikarditis kommt es häufig zu sehr starken Perikardergüssen. Im Einzelfall kann der Erguss über 2 Litern liegen.

 

Die Erkrankung neigt dazu, chronisch zu verlaufen.

Zur Behandlung werden Antituberkulosemedikamente verabreicht. Das sind speziell gegen das Tuberkulosebakterium gerichtete Medikamente und Antibiotika, z. B. Isoniazid, Rifampicin, Pyrazinamid, Ethambutol, Streptomycin. Die starken Ergüsse müssen punktiert werden. Auch eine Drainagelegung oder Fensterung kann erforderlich sein. Bei chronischen Verläufen kann möglicherweise die Entfernung des Perikards einer bindegewebige Vernarbung (chronische konstriktive Perikarditis) vorbeugen.

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