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Vorsorgeuntersuchungen: APGAR und U 1
Vorsorgeuntersuchungen:
APGAR und U 1
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U 7a

U 8
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U 10
U 11
J 1
J 2
Um die Entwicklung des Kindes regelmäßig überwachen und bei Abweichungen sofort eingreifen zu können, gibt es regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Diese Vorsorgeuntersuchungen sollten zu festgelegten Zeiten durchgeführt werden. Sie sind ein wichtiger und weitreichender Schutz des Kindes vor Erkrankungen und Fehlentwicklungen. Außerdem beantworten sie die häufig von Eltern gestellte Frage: "Entwickelt sich mein Kind normal und altersgerecht?" Eine Störung des Hörens kann z. B. bei einem Kind dazu führen, dass es nicht richtig sprechen lernt. Gerade die normale Entwicklung der Sinne und der körperlichen Motorik sind wichtige Parameter, die bei den Vorsorgeuntersuchungen im Mittelpunkt stehen. Alle Untersuchungsergebnisse werden in ein gelbes Heft eingetragen, das jede Mutter im Krankenhaus bekommt. Dieses Heft sollten Sie zu jeder Untersuchung mitnehmen.

 

Die Bestimmung des APGAR bei der Geburt

Die erste Untersuchung wird fünf bis 10 Minuten nach der Geburt durchgeführt. Größe und Gewicht werden gemessen, der Reifezustand beurteilt und das Nabelschnurblut untersucht. Durchführung des APGAR-Tests mit folgenden Parametern:

A   wie Aussehen
P   wie Puls
G   wie Gesichtsbewegungen
A   wie Aktivität
R   wie Respiration (Atmung)

Es werden je Parameter o bis 2 Punkte vergeben.

 

Beurteilungskriterien

Beurteilt werden Hautkolorit (Normal: rosig), Herzschläge (Normal: Puls über 100), Abwehrreflexe (Normal: Husten, Schreien), Aktivität (Normal: spontane, rege Bewegungen) und Atmung (Normal: regelmäßig und kräftig. Die Atemfrequenz des Neugeborenen ist, ähnlich wie der Herzschlag, ebenfalls wesentlich schneller, als bei einem Erwachsenen. Sie beträgt bis zu 40 bis 60 Atemzügen in der Minute.

 

U1 erfolgt 2-4 Stunden nach der Geburt

Die erste Vorsorgeuntersuchung U1 erfolgt dann 2 bis 4 Stunden nach der Geburt. Beurteilt wird der Gesundheitszustand des Neugeborenen. Zunächst erfolgt eine genau Inaugenscheinnahme, wobei das Kind genauestens betrachtet wird. Festgehalten werden, Geburtsverletzungen, Blutungen, Schwellungen, Gelenke, Wirbelsäule. Außerdem wird darauf geachtet, ob Augen, Ohren, Mund, Arme und Beine auf jeder Körperseite gleich sind.

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