MedizInfo®Rücken

Anatomie und Physiologie der Wirbelsäule
Aufbau und Funktion der Skelettmuskulatur
Diagnostische Verfahren

Schmerztherapie
Physiotherapie
Rückenschule
Erkrankungen:
Bandscheibenvorfall
Degenerative Erkrankungen
Hexenschuss
Instabile Halswirbelsäule

Morbus Bechterew
Kyphose
Lumbago
Osteoporose
Scheuermann-Krankheit
Skoliose
Spina bifida
Spinalkanalstenose

Unspezifische Spondylitis
Spondylitis ankylosans
Spondylolisthese
Verspannung der Rückenmuskulatur
Wirbelgleiten

Wirbelsäule, Brustkorb und Arme

Der Brustkorb ist an der Wirbelsäule "aufgehängt".

Brustwirbel und Rippen sind über Gelenke verbunden.Der Brustkorb hat über die Rippen mit der Wirbelsäule Kontakt. Jede Rippe ist über Gelenkflächen mit dem Wirbelkörper und dem Querfortsatz eines Brustwirbels verbunden. Auf diese Weise ist der gesamte Brustkorb über diese Rippengelenke an der Brustwirbelsäule "aufgehängt". Jede Atembewegung des Brustkorbes findet in diesen gelenkigen Verbindungen der Rippen mit der Brustwirbelsäule statt.

 

Der Schultergürtel wird durch Muskeln stabilisiert.

Die Arme sind über das Schlüsselbein (Clavicula) und das Schulterblatt (Scapula) knöchern mit dem Brustkorb verbunden. Das Schulterblatt liegt hinten dem Brustkorb auf. Es wird durch die verschiedenen an ihm ansetzenden Muskeln an seinem Platz gehalten. Das Schlüsselbein hat eine Gelenkverbindung mit dem Schulterblatt. Das Schlüsselbein- Schulterblattgelenk ist im vorderen Bereich der Schulter gut zu tasten. Das zur Körpermitte hin gelegene Ende des Schlüsselbeines bildet ein Gelenk mit dem Brustbein (Sternum) des Brustkorbes. Das eigentliche Schultergelenk besteht aus der Verbindung zwischen dem Oberarmknochen und dem Schulterblatt. Die Gelenkpfanne befindet sich am seitlichen Ende des Schulterblattes.

 

Die Wirbelsäule ist der zentrale Skelettabschnitt, der Brustkorb, Schulterblatt und Arme trägt und verbindet.

Die Wirbelsäule trägt Brustkorb, Schulterblatt und Arme.

 

Schäden der Wirbelsäule können sich in den Armen bemerkbar machen.

Sämtliche Bewegungen und Empfindungen des Armes können auf Nervenfasern zurückgeführt werden, die aus dem Rückenmark stammen. Deshalb können, obwohl der Arm nicht direkt knöchern mit der Wirbelsäule verbunden ist, Erkrankungen der Wirbelsäule auch Auswirkungen auf die Funktion des Armes haben.

 

Typische Beschwerden im Arm weisen auf eine Schädigung bestimmter Bezirke der Wirbelsäule hin.

Im Bereich der unteren Halswirbelsäule sowie der oberen Brustwirbelsäule verlassen die Nervenfasern für den Arm das Rückenmark und treten auf verschiedenen Etagen aus der Wirbelsäule aus. Auf ihrem Weg in Richtung des Armes bilden sie zunächst ein verzweigtes Nervengeflecht. Aus diesem Nervengeflecht gehen dann die einzelnen Nerven für den Arm hervor. Die Armnerven sind für die Bewegungssteuerung der Armmuskeln und für das Aufnehmen von Empfindungen, wie z.B. Berührung oder Wärme oder Kälte, zuständig. Bei Verletzungen der Hals- bzw. Brustwirbelsäule können einzelne Nerven oder Nervenfasern betroffen sein. Das kann zu Lähmungen und/oder Empfindungsstörungen des Armes führen. Meistens kann schon bei einer genauen körperlichen Untersuchung festgestellt werden, welcher Nerv betroffen ist. Das liegt daran, dass jeder Armnerv aus einem bestimmten Bezirk des Rückenmarks entspringt nur für einen genauen Bereich von Muskeln und Haut zuständig.

 

Die Muskelverbindung zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule besteht in den drei Rumpfgürtelmuskeln (großer und kleiner Rautenmuskel, Schulterblatthebemuskel). Wirbelsäule und Arm haben durch 2 große Muskeln direkt miteinander Kontakt, dem Kapuzenmuskel und dem breiten Rückenmuskel.

Top

Zur Übersicht
Anatomie und Physiologie
der Wirbelsäule

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas