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Aufgaben der Muskulatur

Ohne Muskeln keine Bewegung.

Die Aufgaben der Skelettmuskulatur hängen mit ihrer Fähigkeit zur Kontraktion und Erschlaffung zusammen. Die Skelettmuskeln bilden den aktiven Teil des Bewegungsapparates. Durch Muskelkontraktion können wir uns fortbewegen oder auch Bewegungen am Ort durchführen. Wir können die Bewegung auch "dosieren" und z. B. langsam gehen oder schnell rennen. Die Muskeln ermöglichen es uns außerdem, unseren Körper aufrecht zu halten ohne dass wir uns merklich anstrengen. Das hängt damit zusammen, dass unsere Skelettmuskeln durch das Nervensystem andauernd  unter einer leichten Anspannung gehalten werden. Diese Anspannung nennt man Muskeltonus oder Muskelgrundtonus. Sie ist so fein, dass sie keine aktive Bewegung hervorruft. Der Muskelgrundtonus erlaubt uns auch, ohne bewusste Anstrengung zu Sitzen oder zu Stehen.

 

Muskeln sind die Heizung des Körpers.

Eine wichtige Funktion der Skelettmuskeln ist der Umsatz von Energie. Schon, wenn wir uns nicht bewegen erfolgt, verursacht durch den Muskeltonus, etwa ein Viertel des Energieumsatzes unseres Körpers durch die Muskulatur. Werden die Muskeln aktiv bewegt, steigert sich der Energieumsatz ganz erheblich. Als "Abfallprodukt" der Muskelarbeit wird durch den Energieumsatz auch Körperwärme erzeugt. Diese Wärmeenergie ist für die Kontraktion der Muskeln notwendig und wird dort verbraucht. Aber dabei bleibt über die Hälfte der Wärmeenergie ungenutzt. Die Muskeln selbst verbrauchen nur etwa 45 Prozent. Der "Rest" der Energie steht dem Körper als Körperwärme zur Verfügung. Diesen Überschuss kann unser Körper auch ganz unwillkürlich anwenden, z. B. dann, wenn wir Frieren. Das unwillkürliche Zittern ist nichts anderes als kurze Kontraktion von Muskeln, die dabei Wärme erzeugen.

 

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