Hämatologie - Erkrankungen des Blutes

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Bluttransfusion:
Thrombozytenkonzentrate

Feste und flüssige Bestandteile werden getrennt

Thrombozytenkonzentrate bestehen aus Blutplättchen, den Thrombozyten. Um ein Konzentrat aus Thrombozyten zu erhalten, wird das Vollblut in einer Zentrifuge geschleudert, bis sich zellulären Blutbestandteile des Vollblutes vom Plasma trennen. Danach erfolgt eine zweite Zentrifugation der zellulären Bestandteile, bis sich Blutplättchen (Thrombozyten) und weiße Blutkörperchen (Leukozyten) abtrennen und weitgehend nur noch rote Blutkörperchen (Erythrozyten) übrig bleiben.

 

Mischblut ist zulässig

Für die Herstellung von Thrombozytenkonzentraten ist es zulässig, eine Mischung aus mehreren blutgruppengleichen Einzelspenden zusammenzustellen. Die Haltbarkeit der Konserve beträgt nur 12 Stunden bis maximal 5 Tage, je nach Herstellungsart.

 

Indikation

Indikation für die Transfusion von Thrombozytenkonzentraten sind Erkrankungen, die mit einem Mangel an Blutplättchen einhergehen (Thrombozytopenien). Eine Transfusion muss insbesondere vor Operationen oder wenn die Anzahl der Blutplättchen unter die kritische Zahl von 10 000/µl absinkt, durchgeführt werden.

 

Schnelle Transfusion

Bei der Transfusion von Thrombozytenkonzentraten ist Eile geboten. Die Transfusion muss innerhalb von 30 Minuten durchgeführt werden, weil die Blutplättchen sonst beschädigt werden. Grob geschätzt ist davon auszugehen, dass nach Transfusion eines solchen Thrombozytenkonzentrates die Thrombozytenzahl eines 70 kg schweren Erwachsenen um ca. 20.000/µl ansteigen müsste.

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oder weiter mit: Was ist eine Bluttransfusion?  -  Vollblut der Blutspende  -  Erythrozytenkonzentrate  -  Thrombozytenkonzentrate  -  Plasmaprodukte  -  Vorgehen bei Bluttransfusionen  -  Eigenblutspende  -  Komplikationen und Risiken von Transfusionen

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