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Akute Perikarditis

Vielfältige Ursachen können zu einer Perikarditis führen.

Eine Perikarditis ist eine Entzündung des Herzbeutels. In den meisten Fällen ist dafür eine Infektion mit Viren verantwortlich. Eine bakterielle Infektion ist seltener. Die akute Perikarditis tritt auch häufig als Folge einer Grunderkrankung auf. Eine Zusammenfassung möglicher Ursachen finden Sie hier.

 

Man unterscheidet eine fibrinöse und eine exsudative Form der Entzündung.

Bei einer Entzündung kommt es immer zu typischen "Entzündungszeichen" wie verstärkte Durchblutung der entzündeten Gewebe, vermehrter Freisetzung von Flüssigkeit in das umgebende Gewebe und ein Übertritt von Entzündungszellen aus dem Blut in das entzündete Gewebe. Diese Reaktion ist eine normale Abwehrreaktion des Körpers. Eine ausführliche Beschreibung der Vorgänge bei einer Entzündung finden Sie hier.

Dabei können sich zwei unterschiedliche Formen der akuten Perikarditis entwickeln:

  • die trockene oder fibrinöse Form und
  • die feuchte oder exsudative Form.

 

Der Erguss ist je nach Auslöser unterschiedlich gefärbt.

Bei der trockenen Form kommt es bei der Entzündungsreaktion vermehrt zur Bildung von Fibrin, das sich an den Perikardhäuten ablagert. Bei der feuchten Form bildet sich ein Erguss, der sich in dem schmalen Spalt des Herzbeutels ansammelt. Je nach Auslöser der Infektion, ist dieser Erguss unterschiedlich gefärbt und kann auch Blutbeimengungen enthalten. Blutbeimengungen (hämorrhagischer Erguss) kommen z. B. bei Tumoren und bei Tuberkulose vor, eitrige Ergüsse sind typisch für bakterielle Infektionen z. B. mit Streptokokken. In den meisten Fällen heilt eine akute Perikarditis ohne Folgeerscheinungen ab.

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