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Nicht medikamentöse Therapie bei Lungenemphysem
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Patientenschulung
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Die Betroffenen erhalten neben Informationen über die Erkrankung von
einem Physiotherapeuten Einweisung in verschiedene Atem- und Entspannungsübungen und
spezielle Husten- und Atemtechniken wie z.B. die dosierte Lippenbremse. Dabei atmet der
Emphysem-Kranke mit gespitzten Lippen, wodurch ein höherer Druck in den Atemwegen
aufrecht erhalten wird. Bei der Ausatmung kommt es so nicht zu einem frühzeitigen Kollaps
der Atemwege, welcher die Ausatmung erschwert. Auch das Erlernen von atemerleichternden
Körperhaltungen gehört in diesen Bereich. |
Körperliches Training
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Ein körperliches Training, das nach Absprache mit dem Arzt immer auf die
jeweilige Belastbarkeit des Patienten zugeschnitten sein muss, verbessert das
Allgemeinbefinden und trägt zum Muskelaufbau bei. Je nach individueller Situation ist ein
Anschluss an eine Lungensportgruppe empfehlenswert. Sofern ein allgemeines Training wegen
Begleiterkrankungen nicht möglich ist, kann auch schon ein Training der Atemmuskulatur zu
mehr Atemmuskelkraft und Leistungsfähigkeit führen. |
Sauerstofftherapie
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Bei ausgeprägtem und fortgeschrittenem Emphysem ist auch eine
Sauerstoff-Langzeittherapie (LOT) angezeigt. Die Beatmung erfolgt über eine nicht
abgedichtete Nasensonde über mindestens 16 Stunden pro Tag und Nacht und wird individuell
nach Ermittlung der Blutgase festgelegt. Abgesehen von der Abnahme der Atemnot lassen sich
Folgeerkrankungen des Herzens durch die Sauerstofftherapie verhindern oder verzögern. Es
stehen auch Geräte für den ambulanten Gebrauch zur Verfügung.
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