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Therapie degenerativer Erkrankungen

Knöcherne Veränderungen können nicht ungeschehen gemacht werden. Es gibt aber viele Möglichkeiten, die Folgen erträglicher zu machen.

 

 

Buch dazu anzeigen Analyse und Training der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur

 

Buch dazu anzeigen Physiotherapie bei Wirbelsäulenerkrankungen.
Degenerative Veränderungen können nicht ursächlich therapiert werden, weil die knöchernen Veränderungen nicht rückgängig gemacht werden können. Es gibt aber eine Reihe von Maßnahmen, die die Beschwerden und Auswirkungen erheblich verbessern können.
  • Der Abbau von Übergewicht entlastet die Wirbelsäule. Der Druck auf die geschädigten Strukturen nimmt ab.
  • Regelmäßige körperliche Betätigung regt den Knochenstoffwechsel an und erhält die Beweglichkeit der Gelenke.
  • Das Training der Rückenmuskulatur durch Krankengymnastik oder spezielle Sportarten, wie z.B. Schwimmen, unterstützt die Wirbelsäule und beugt Rückenschmerzen vor.
  • Die Einnahme muskelentspannender und insbesondere schmerzlindernder Medikamente bessert das Wohlbefinden und verhindert die Entwicklung chronischer Schmerzen. Auf eine ausreichende Schmerztherapie sollte besonderer Wert gelegt werden. Niemand muss aufgrund degenerativer Veränderungen dauerhaft Schmerzen in Kauf nehmen. Bestehen Sie auf einer ausreichenden Medikation. Gelegentlich kann es erfolgversprechend sein, eine Kombination aus Schmerzmedikament und entzündungshemmendes Kortison direkt an schmerzende Knochen oder Nerven zu spritzen, damit diese sich erholen können.
  • Bestimmte Substanzen unterstützen den Knochenstoffwechsel und können den Knochenabbau aufhalten bzw. die Knochensubstanz verstärken. Dazu gehören Kalzium, Fluor, Vitamin D und Bisphosphonate. Auch die Sexualhormone Östrogen und Testosteron unterstützen den Knochenstoffwechsel. Ihr Wegfall mit Beginn der Wechseljahre bzw. Andropause kann die Bildung von Osteoporose unterstützen.
  • Bei einem zusammengesackten oder gebrochenen Wirbelkörper kann ein orthopädisches Mieder die Wirbelsäule effektiv stabilisieren. Wenn allerdings durch Knochenanteile das Rückenmark oder einzelne Nerven stark beeinträchtigt werden, ist eine Operation zumeist unumgänglich. Während des Eingriffs werden die störenden Knochenstückchen entfernt und ein evtl. instabiler Wirbelsäulenabschnitt durch speziell angepasste Metallstangen geschient.
  • Bei Beschwerden an der Halswirbelsäule kann das Tragen einer unterstützenden Halskrause die Beschwerden bessern.

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Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule

 




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