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Anhidrose
Christ- Siemens- Touraine- Syndrom ist eine seltene Erbkrankheit. Die Betroffenen haben keine Schweiß-, Talg-, Speichel- und Schleimdrüsen. Eine Anhidrose (hidros, [gr.]=Schweiß) ist sehr selten. Sie tritt im Rahmen von Erbkrankheiten mit Beteiligung der Haut auf. Ein Beispiel ist das Christ-Siemens-Touraine-Syndrom, bei dem die Schweiß-, Talg-, Speichel- und Schleimdrüsen angeborenermaßen fehlen. Das Fehlen bzw. die mangelnde Ausbildung der Drüsen in diesem Fall bewirkt bei den Betroffenen eine Hitzeunverträglichkeit. Es besteht die Gefahr einer lebensbedrohlichen Überhitzung und Fieber. Auch Entzündungen der Haut und der Schleimhäute kommen häufig vor. Sie sind eine Folge der durch die Trockenheit entstehenden Hautrisse. Das obengenannte Syndrom zeichnet sich weiterhin durch mangelnde Behaarung, Zahndefekte, Mißbildungen des Schädels und Störungen des Nervensystems aus.

 

Vorsicht vor Überhitzung, besonders bei Säuglingen und Kleinkindern. Bei anderen erblichen Hauterkrankungen, wie einigen Verhornungsstörungen, kann es auch zum Fehlen oder zur Mißbildung von Schweißdrüsen kommen. In der Regel können diese Betroffenen sich normal entwickeln und erfahren keine größeren Schäden, jedoch sollte bedacht werden, daß im Säuglings- und in Kleinkindalter häufig Überhitzungszustände auftreten.

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