Haut und Haar

Anatomie und Physiologie der Haut
Akne
Allergien
Berufsdermatosen
Bakterielle Erkrankungen der Haut
Ekzeme - Juckflechte
Juckreiz

Haare und Haarerkrankungen
Haarausfall - Alopezie
Kleidung und Haut
Nagel und Nagelerkrankungen
Narben und Narbenbehandlung

Neurodermitis
Parasiten, Ungeziefer, Insekten
Hautpilze
Psoriasis
Sexuell übertragene Erkrankungen
Sonne, Hitze, Kälte
Symptome
Talg- und Schweißdüsen

Tattoos und Piercing
Bösartige Tumore
Gutartige Tumore
Verhornungsstörungen und Erbkrankheiten
Viruserkrankungen der Haut
Vitiligo
Wundmanagement

Vorbeugende und pflegerische Maßnahmen bei Ekzemen

Hautpflege ist Grundlage der Therapie und Vorbeugung

Hautpflege kann ein wichtiger Bestandteil der Therapie eines Ekzems sein. Sie ist aber auch vorbeugend sinnvoll. Die richtige Hautpflege unterstützt die Barrierefunktion der Haut. Dadurch können irritierende Umweltstoffe und Allergene nur erschwert in die Haut eindringen. Im Krankheitsfall hilft die Hautpflege, den Juckreiz und die Schwere der Erkrankung zu verringern. Oft kann auch der Bedarf an Medikamenten reduziert werden.

 

Bäder und Reinigungsmittel

Zu langes oder häufiges Baden, Schaumbäder, Duschen und Waschen und auch zu heißes Wasser ist für die Haut eher schädlich. Lang anhaltendes Baden lässt die Haut aufquellen und erleichtert es Pilzen und Bakterien, in die Haut einzudringen. Deshalb sind sanftes Waschen und kurze Duschbäder besser geeignet. Sie sollten dabei eine mildes Reinigungsmittel verwenden, am besten nicht-alkalische Seifen und. Seifen, die rückfettende oder feuchtigkeitsfördernde Substanzen enthalten.

 

Abtrocknen und Eincremen

Nach dem Duschen sollten Sie sich gründlich abtrocknen. Dabei aber die Haut nicht zu stark reiben, sondern besser tupfen. Dadurch bleibt der rückfettende Film besser erhalten und die Haut wird durch das Abtupfen nicht so stark gereizt, wie beim Abrubbeln mit dem Handtuch.

 

Schwierige Hautareale

An Stellen, an denen Haut auf Haut liegt, sollten Sie sich besonders gründlich abtrocknen. Das ist z. B. an den Zehen, unter den Brüsten oder - bei Übergewicht - in Bauchfalten wichtig. Diese Stellen bieten, wenn sie feucht sind, ideale Nährböden für Hautkeime.

 

Pflegeprodukte

Für die weitere Hautpflege eigenen sich Hautpflegeprodukte, die den Feuchtigkeitsmangel der Haut ausgleichen. Dabei ist der Hauttyp entscheidend: Wer ansonsten fettarme oder trockene Haut hat, sollte Salben verwenden, wer fettige Haut hat, sollte lieber Lotionen oder Creme mit einem geringeren Fettgehalt wählen. Wichtig ist es, sich täglich einzucremen.

 

Shampoos

Bei Ekzemen an der Kopfhaut sollten milde oder Teer-haltige Shampoos verwendet werden.

 

Hitze meiden

Juckreiz ist ein großes Problem bei Ekzemen. Deshalb sollten Heiße Getränke und zu heißes Essen sowie Hitze (Sonnenbad, Sauna, überhitzte Räume) gemieden werden. Durch die Hitze wird die Durchblutung gefördert, was wiederum den Juckreiz anregt. Bei starkem Juckreiz kann das Auflegen eines kalten Waschlappens Linderung bringen. Auch eine leichte Druckausübung auf der entsprechenden Hautstelle kann helfen. Kratzen sollte in jedem Falle vermieden werden.

 

Stress reduzieren

Stress und Aufregung sind Faktoren, die sich auf das Immunsystem und auch auf die Haut auswirken. Bei Menschen mit einem Ekzem fördern sie die Entwicklung von Effloreszenen.

Top

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas