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Äußere Ursachen für Ekzeme

 

Die Ursachen für Ekzeme sind sehr vielgestaltig. Wichtig ist eine grundlegende Unterscheidung in endogene (aus dem inneren kommende) Auslöser und exogenen (äußeren) Faktoren.

 

Der Kontakt mit Substanzen führt zum Ekzem

Exogene, äußere Faktoren für die Entstehung von Ekzemen sind Substanzen, die bei einem Kontakt ein Ekzem hervorrufen können. Dabei werden allergische und nicht allergische Reaktionen unterschieden. Bei manchen Substanzen, insbesondere Chemikalien wie starke Säuren oder Laugen, kommt es schon beim ersten Kontakt zu einer Ekzemreaktion. Bei andern Substanzen führt erst ein wiederholter Kontakt zu Ekzemen.

 

Allergien treten nicht sofort auf

Allergische Kontaktekzeme gehören zu den Typ-4 Allergien. Typisch für diese Form der allergischen Reaktionen ist die lange Zeit vom Kontakt bis zum Auftreten des Ekzem. Ein Ekzem kann noch bis zu 4 Tagen nach dem Kontakt mit dem Allergen auftreten. Außerdem dauert die Sensibilisierung manchmal mehrere Jahre, in denen der Kontakt mit dem Allergen keine Beschwerden verursacht. Deshalb wird dieser Allergietyp auch Spättyp genannt. Wie die Sensibilisierung vom Spättyp stattfindet, können Sie hier nachlesen.

 

Häufigste Kontaktallergene in Deutschland im Jahr 2000 laut Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK):

Allergene Positive
Epikutantests (%)
Vorkommen
Nickel(II)-sulfat 17.6 Schmuck, Knöpfe, Reißverschlüsse, Besteck, Armbanduhr, Brillenbügeln
Duftstoff-Mix 10.2 Kosmetika, Parfüms, Waschmittel
Perubalsam 8.4 Duftstoff in Kosmetika, Medikamente zur äußerlichen Behandlung, Tabak
Thiomersal 7.3 Konservierungsmittel in Impfstoffen, Augentropfen
Kobalt(II)-chlorid 5.3 Schmuck, Knöpfe, Reißverschlüsse, Armbanduhr, Zement, Bleich- und Haarfärbemittel
Wollwachsalkohole 4.3 Salben, Cremes, Druckfarben, Möbelpolitur
Kolophonium 4.2 Papier, Heftpflaster, Klebstoffe, Polituren, Kosmetika
p-Phenylendiamin 4.0 Haarfärbemittel, Farbstoffe, Druckfarben
MDBGN/PE 3.8 Konservierungsstoff in Kosmetika und Medikamenten zur äußerlichen Behandlung
Kaliumdichromat 3.4 Zement, Leder, Imprägniermitteln, Galvanisation
Thiuram-Mix 2.4 Vulkanisationsbeschleuniger in Gummi
Formaldehyd 1.8 Desinfektionsmittel, Kunststoffe

Quelle: DermIS

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