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Narben und Narbenbehandlung:
Wassernabelkraut (Hydrocotylidis herba)

Pflanzliche Heilmittel werden häufig in der Volksheilkunde angewandt.

Wassernabelkraut oder Hydrocotylidis herba ist eine asiatische Pflanze. Obwohl in der Volksmedizin häufiger angewandt, wurde Wassernabelkraut bisher nicht von der Kommission E bearbeitet. Die Kommission E ist eine Kommission des Bundesgesundheitsamtes. Die genaue Bezeichnung: Zulassungs- und Aufbereitungskommission, Phytotherapeutische Therapierichtung und Stoffgruppe. Das Bedeutet, die Kommission E befasst sich ausschließlich mit pflanzlichen Präparaten. Obwohl keine Empfehlungen vorliegen, wir Wassernabelkraut aber in der Volksheilkunde und in der Erfahrungsmedizin angewandt für folgende Bereiche:
  • Störungen der Wundheilung
  • leichte Verbrennungen
  • Ekzeme
  • Geschwüre
  • hypertrophe Narben

 

Quelle:

Buch dazu anzeigenLeitfaden Phytotherapie
Nebenwirkungen und Kontraindikationen sind bisher nicht bekannt. Wassernabelkraut wirkt antiphlogistisch (entzündungshemmend), antibiotisch, antibakteriell (gegen Bakterien), antimykotisch (gegen Pilze), wundheilungsfördernd und es reguliert die Bindegewebsneubildung. Zum Wirkmechanismus wird im Leitfaden Phytotherapie (2. Auflage, 2003, S. 255) bemerkt: "Asiaticosid, Hydroxyasiaticosid und mehrere weitere Triterpensäuren sollen über die Regulation der Fibroblastenaktivität direkt in den Vernarbungsprozess eingreifen und regulierend auf die Bildung neuen Gewebes einwirken. Die genannten Pflanzeninhaltsstoffe besitzen eine selektive Wirkung auf die Bindegewebsneubildung, eine Hemmung der Kollagenbiosynthese durch Hemmung der Anbindung von Prolin und Alanin an die mRNA wird diskutiert."

Es stehen wässrige Aufgüsse oder Tinkturen zur Verfügung, aus denen dann Teilbäder oder Umschläge hergestellt werden können. Auch Salben mit ethanolisch-wässriger Tinktur können angewandt werden.

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