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Fototherapie bei Psoriasis

UV-B Strahlung ist besonders wirkungsvoll.

Lichteinstrahlung besitzt eine heilsame Wirkung bei Psoriasis. Besonders wirksam ist die energiereiche UV-B-Strahlung in einem Bereich von 305 bis 314 Nanometer, die bei der reinen Fototherapie gesetzt wird. Die Fototherapie wird vor allem bei mittleren bis schweren Formen der Psoriasis erfolgreich angewandt.

 

PUVA - die Fotochemotherapie, ist hochwirksam.

Häufig wird die Fototherapie mit einer Chemotherapie kombiniert. Bei dieser Form wird zunächst ein Medikament verabreicht, das die Haut sensibler für die Lichteinwirkung macht. Dadurch kann die Bestrahlung mit dem energieärmeren UV-A-Licht durchgeführt werden. Als Lichtsensibilisator wird vorwiegend das 8-Methoxypsoralen (8-MOP) verwendet. Danach erfolgt dann eine UV-A-Bestrahlung in zeitlicher Verzögerung. Diese Form der Behandlung wird als PUVA (Psoralen + UV-A = PUVA) bezeichnet. Die klassische Form ist die Einnahme des Psoralen in Tablettenform. Heute wird aber vorwiegend die Verabreichung in Form eines Badezusatzes (Bade-PUVA) oder auch als Creme-PUVA die Verabreichung des Psoralen in Form einer Creme oder Lösung durchgeführt. PUVA ist hochwirksam. Vor allem die Psoriasis vulgaris kann damit gut behandelt werden. Kinder unter 12 Jahren sind allerdings von der Behandlung ausgeschlossen.

 

Sole und Sonne - Kuren am Toten Meer wirken durch die Kombination.

Eine natürliche Form der Fototherapie wird bei einer Kur am Toten Meer angewandt. Dort hat das Wasser mit 30 bis 40 Prozent einen sehr hohen Salzgehalt. Durch die hohe Salzkonzentration werden entzündungsfördernde Faktoren aus der Haut des Psoriatikers gelöst. Gleichzeitig steigert die Kristallbildung auf der Haut die Wirkung der nachfolgenden Sonneneinstrahlung, die in dieser Gegend dauerhaft gewährleistet ist. Eine allmähliche Gewöhnung an die Sonne ist unbedingt erforderlich. In unseren Breiten ist wegen der Unbeständigkeit der Sonneneinstrahlung und wegen der geringeren Intensität eine natürliche Form der Fototherapie schwieriger. Allerdings sind an Nord- und Ostsee und im Mittel- und Hochgebirge häufig Verbesserungen des Hautzustandes zu beobachten.

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