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Wirbelsäule und Kopf

Schädel und Halswirbelsäule sind durch Gelenke verbunden.

Gelenke verbinden Wirbelsäule und Schädel.Die Verbindung zwischen Kopf und Halswirbelsäule besteht aus zwei Gelenken, dem oberen Kopfgelenk und dem unteren Kopfgelenk. Das obere Kopfgelenk ermöglicht die Vor-, Rück- und Seitneigung des Kopfes. Es befindet sich beidseitig zwischen dem Knochen des Hinterkopfes (Hinterhauptbein) und den seitlichen Gelenkflächen des ersten Halswirbels ("Atlas").

 

Das untere Kopfgelenk ermöglicht Drehbewegungen.

Für Drehbewegungen ist das untere Kopfgelenk verantwortlich. Dazu wird die gelenkige Verbindung zwischen den ersten beiden Halswirbeln genutzt. Sie besteht zum einen in dem Ineinandergreifen des "Zahnes" des zweiten Halswirbels mit dem vorderen knöchernen Anteil des ersten Halswirbels und zum anderen in den beiden seitlichen Gelenkflächen zwischen diesen beiden Wirbeln.

 

Der Kopfwendemuskel ist bei einer Kopfdrehung deutlich sichtbar.

Der Kopf passt seine Ausrichtung den Gesamtbewegungen des Körpers an. Diese Anpassung wird durch komplexe Nervenverbindungen herbeigeführt, die die Sinnesorgane und die Muskelaktivität der Halsmuskeln koordinieren. Zu den beteiligten Sinnesorganen gehören Augen, Gleichgewichtsorgan, Tiefensensibilität in Sehnen und Muskeln. Ist diese Koordination gestört, ist eines der häufigsten Symptome das Auftreten von Schwindel.

Die Nackenmuskeln sowie die zahlreichen Muskeln der Halses verbinden Kopf und Halswirbelsäule miteinender. Als ein Beispiel kann der Kopfwendemuskel gelten. Er ist gut abgrenzbar. Der Kopfwendemuskel heißt in der Fachsprache Muskulus sternocleidomastoideus. Dieser lange Name gibt eine Beschreibung der zweigeteilten Ursprungssehne am Brustbein (=sterno) und am Schlüsselbein (=cleido) und der Ansatzstelle am Warzenfortsatz (=mastoideus) des Hinterhauptes wider. Der Warzenfortsatz ist ein gut tastbarer Knochenhöcker hinter dem Ohr. Der Name Kopfwendemuskel gibt die Funktion wider. Bei der Drehung des Kopfes nach links ist die Kontur des Muskels auf der rechten Seite durch die Anspannung deutlich zu erkennen. Bei einer Drehung nach links kann man den Muskel rechts deutlich sehen.

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