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AnnaSusanna

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Geschlechtsorgane der Frau:
Gebärmutter / Uterus

Die Wand des Uterus ist ein kräftiger Muskel

Im Uterus wächst eine befruchtete Eizelle zum Kind heran. Die Wand des Uterus besteht zu einem großen Teil aus kräftiger Muskulatur, die im Rahmen der Wehen die Geburt des Kindes vorantreibt. Innen ist die Gebärmutter mit einer dicken Schleimhaut, der Gebärmutterschleimhaut, ausgekleidet. Diese dient nach der Befruchtung einer Eizelle der Einnistung des Eis. Bei nichtschwangeren Frauen ist die Gebärmutterschleimhaut Ausgangspunkt der monatlich ablaufenden Menstruationsblutungen.

 

Bei nichtschwangeren Frauen hat der birnenförmige Uterus eine Länge von etwa 7 bis 10 cm, eine Breite von ungefähr 4 bis 5 cm und eine Dicke von etwa 2 bis 3 cm. Sein Gewicht beträgt ungefähr 50 Gramm.

 

Der Uterus ist stark dehnungsfähig

Während der Schwangerschaft kann sich dieses dehnungsfähige Organ allerdings beträchtlich vergrößern: Gegen Ende der Schwangerschaft wiegt die Gebärmutter mitsamt Kind, Plazenta (Mutterkuchen) und Fruchtwasser etwa 6 kg und reicht bis an den Rippenbogen der Schwangeren heran.

 

Gebärmutter-
körper

Der Uterus wird in 2 anatomische Abschnitte eingeteilt:
  • Der Gebärmutterkörper (Corpus uteri) umfasst den Hauptteil des Organs, in den die Eileiter einmünden und in dem sich während der Schwangerschaft das Kind entwickelt.

 

Gebärmutter-
hals

  • Der Gebärmutterhals (Cervix uteri) ist der schmale untere Ausläufer des Organs, der in die Scheide hineinragt. Der bei der Untersuchung von der Scheide aus sichtbare Anteil des Gebärmutterhalses wird Portio uteri genannt, in dessen Mitte die Öffnung des Muttermundes zu erkennen ist. Von dieser Stelle werden im Rahmen der frauenärztlichen Krebsvorsorgeuntersuchungen Abstriche für die mikroskopische Untersuchung angefertigt. Der Gebärmutterhals enthält zahlreiche Drüsen, welche einen zähen Schleim abgeben. Dieser Schleim verschließt den Gebärmutterhals wie ein Pfropf (zervikaler Schleimpfropf), um das Eindringen von Krankheitserregern in die Gebärmutter zu verhindern. Wenige Tage vor dem Eisprung wird dieser Schleim dünnflüssiger und damit für Spermien durchlässiger.

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