Gynäkologie


Anatomie und Physiologie der weiblichen Geschlechtsorgane
Fehlbildungen der weiblichen Geschlechtsorgane
Lage- und Haltungsveränderungen der Gebärmutter

Gynäkologische Untersuchungen
Gynäkologische Operationen und Eingriffe
Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett
Endometriose
Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane

Hormonsystem
Prämenstruelles Syndrom
Sexualstörungen der Frau
Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane
Unfruchtbarkeit der Frau
Verhütung
Wechseljahre

Häufige Erkrankungen :
Gesund Abnehmen
Akne
Blasenentzündung
Bulimie
Cellulite-Tipps
Diabetes
Herzerkrankungen bei Frauen
Magersucht
Multiple Sklerose
Osteoporose

Geschlechtsorgane der Frau:
Scheide und äußere Genitale

Die Scheide (Vagina) ist ein elastisches Hohlorgan, das die Verbindung zwischen Außenwelt und Gebärmutter darstellt. Ihre Länge beträgt etwa 10 cm. Am oberen Ende der Scheide stülpt sich der Uterus mit dem unteren Abschnitt des Gebärmutterhalses, der sogenannten Portio, in die Scheide.

 

Jungfernhäutchen

Vor dem ersten Geschlechtsverkehr ist das untere Ende der Scheide durch eine dünne, elastische Schleimhautfalte eingeengt, das so genannte "Jungfernhäutchen", in der Fachsprache Hymen genannt. Das Hymen weist eine oder mehrere Öffnungen auf und ist sehr dehnbar. Dadurch kann Menstruationsblut abfließen und die Verwendung von Tampons während der Regelblutung ist problemlos möglich. Während des ersten Geschlechtsverkehrs reißt das Jungfernhäutchen in der Regel ein, was etwas schmerzhaft sein kann. Die Reste des Häutchens bilden sich mit der Zeit zurück. Auch eine leichte Blutung ist durch das Einreißen des Hymens möglich. Diese ist jedoch harmlos und hört von selbst wieder auf. Falls das Jungfernhäutchen sehr elastisch ist, kann das Einreißen auch ausbleiben, und es kommt lediglich zu einer weiteren Dehnung.

 

Feuchtigkeit der Scheide

Bei sexueller Erregung tritt eine Befeuchtung der Scheide auf. Die Feuchtigkeit stammt nicht aus speziellen Drüsen, sondern wird aus den zahlreichen kleinen Blutgefäßen der Scheidenschleimhaut "abgepresst".

 

Das saure Scheidenmilieu schützt vor Infektionen

Die Zellen, welche die Scheide auskleiden, enthalten eine bestimmte Zuckerart, das Glykogen. Im Zuge der regelmäßigen Zellerneuerung wird das Glykogen aus abgeschilferten Zellen freigesetzt. Dies ist ein wichtiger Vorgang, da das Glykogen den in der Scheide angesiedelten Milchsäurebakterien als Nahrung dient. Die Milchsäurebakterien bauen das Glykogen zu Milchsäure ab und sorgen auf diese Weise für ein saures Milieu in der Scheide. Diese saure Umgebung verhindert die Ansiedlung krankheitserregender Bakterien. Die Milchsäurebakterien selbst lösen keine Infektionen oder sonstige Erkrankungen aus. Im Gegenteil: Sie gehören zur Bakterienbesiedlung des gesunden Körpers und beugen so Erkrankungen durch andere Bakterien vor. Um diesen natürlichen Schutz zu erhalten ist es sehr wichtig, den Scheidenbereich nicht aggressiv zu reinigen oder gar zu spülen. Das würde mehr schaden als nutzen, da auf diese Weise die gesundheitsfördernden Milchsäurebakterien zerstört werden.

 

Äußere Genitale

Der Scheideneingang ist von den kleinen Schamlippen umgeben. Zwischen ihnen mündet die Harnröhre in den untersten Abschnitt der Scheide ein. Im vorderen Bereich umschließen die kleinen Schamlippen den Kitzler (Klitoris). Dieser ist mit dem Penis des Mannes vergleichbar und sehr empfindlich. Bei sexueller Erregung kann er ebenfalls leicht anschwellen. Die kleinen Schamlippen wiederum werden von den großen Schamlippen umrahmt.

Top

oder weiter mit: Geschlechtsorgane der Frau  -  Scheide und äußere Genitale  -   Gebärmutter / Uterus  -  Eierstöcke und Eileiter  -  Die weibliche Brust / Mamma  -  Der weibliche Zyklus

Zur Übersicht
Anatomie und Physiologie
der weiblichen Geschlechtsorgane

 

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas