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Epilepsie

Epilepsie

In jeder Sekunde blitzen Millionen von winzigen elektrischen Entladungen durch die Nervenzellen des Gehirns und übertragen einen ununterbrochenen Strom von Botschaften. Jede Nervenzelle kann mit Hunderten oder sogar Tausenden von anderen Nervenzellen verbunden sein. Epilepsien sind eine Funktionsstörung des Gehirns, bei der unkontrollierte, spontane Entladungen der Nervenzellen im Gehirn einiges durcheinander bringen. Epilepsien und Epileptiker sind sehr unterschiedlich. Die Menschen unterscheiden sich genau so sehr, wie Menschen mit anderen Erkrankungen, etwa mit Diabetes. Es gibt 20 verschiedene Arten von Epilepsien. Erfahren Sie hier etwas über die wichtigsten Anfalls- und Epilepsieformen, über deren Diagnose und Behandlung, über die Auswirkungen der Krankheit auf das Leben der Betroffenen.
Was ist "Epilepsie"?
Egal welche Ursache zugrunde liegt - im Gehirn spielt sich immer dasselbe Geschehen ab. Spontane Entladungen der Nervenzellen führen zu vielfältigen Anfallserscheinungen.
Epilepsie in der Geschichte
Von Geistern und Dämonen besessen oder Folge von Zank und Streit. Die Ursachen der Epilepsie wurden, je nach Epoche und vorherrschendem Medizinkonzept unterschiedlich gesehen. Das machte sich auch bei der Behandlung bemerkbar.
Bücher zum Thema aussuchenBücherliste Epilepsie
Buch dazu anzeigenEpilepsie von A-Z
Epidemiologie
In Deutschland sind etwa 400.000 bis 800.000 Menschen betroffen. Die Hälfte der Betroffenen sind unter 10 Jahren alt.
Ursachen
Epilepsien können angeboren oder erworben sein. Häufig liegt eine andere Gehirnerkrankung zugrunde.
Buch dazu anzeigenEpilepsie. Grundlagen und Therapie (Optimierte Arzneimitteltherapie)
Fokale Anfälle
Der fokale Anfall geht von einem Krankheitsherd aus und beschränkt sich auf eine Gehirnhälfte.
Generalisierte Anfälle
Sind beide Gehirnhälften betroffen, so spricht man von einem generalisierten Anfall.
Buch dazu anzeigenEpilepsie und Kinderwunsch.
Anfallsserien und Anfallsstatus
Wiederholte Anfälle und extrem lange andauernde Anfälle sind für die Betroffenen mit einem hohen Risiko verbunden.
Unklassifizierbare Anfälle
Es gibt verschiedene Gründe, die eine Zuordnung zu einer Anfallsform schwierig machen können.
Buch dazu anzeigenHandbuch der Epilepsien. Klinik, Diagnostik, Therapie und psychosoziale Aspekte

Diagnostik:

Anamnese: Erhebung der Krankengeschichte
Für die Einleitung einer optimalen Therapie sind die Angaben der Krankengeschichte unverzichtbar
Neurologische Untersuchung
Die Funktionsfähigkeit des Nervensystems lässt Rückschlüsse auf ursächliche Erkrankungen und möglicherweise auf den Ausgangsort der Epilepsie schließen.
Buch dazu anzeigenDas Eigentor oder die Geschichte von Peter- Guck-in-die- Luft. (Ab 10 J.).
EEG: Elektroenzephalographie
Mit Hilfe der EEG-Untersuchung lassen sich die Hirnströme darstellen. Die Untersuchung ist ungefährlich und dauert etwa 20 Minuten.
Buch dazu anzeigenAnfälle und Epilepsien bei Kindern und Jugendlichen.

Therapie:

Akuttherapie
Während eines Anfalls sollten einige Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden. Medikamente können den Anfallstatus unterbrechen.
Langzeittherapie
Eine langfristige Einnahme von Antiepileptika soll Anfälle verhindern. Sie dauert mindestens 3 Jahre. Therapietreue ist für den Erfolg sehr wichtig.
Buch dazu anzeigenPraktische Epilepsiebehandlung
Operative Therapie
Es können nur fokale Epilepsien operiert werden. Die Erfolgsaussichten sind aber sehr gut.
Berufswahl
Häufigkeit und Schwere der Anfälle sind ausschlaggebend für mögliche Einschränkungen bei der Berufswahl.
Buch dazu anzeigenEpilepsiesyndrome - Therapiestrategien. Epilepsieleitfaden für Klinik und Praxis.

Vorgesehenes Erscheinungsdatum Mai 2003

Psychische und soziale Probleme
Begleitende psychische und soziale Probleme sind nicht ungewöhnlich für jede schwere Erkrankungen. Hier finden Sie ein paar Tipps und Hilfen, z. B. bei Sport, Führerschein, Erziehung etc.
Empfehlungen zur Lebensführung
Ein geregelter Tagesablauf ist für einen von Epilepsie betroffenen sehr wichtig. Auch einige andere Tipps sollten Sie beachten, um möglichst keinen Anfall zu provozieren.
Buch dazu anzeigenJakob und seine Freunde. ( Ab 9 J.).




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