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Etwa 25 Prozent der Bevölkerung sind betroffen
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Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD ist eine schwerwiegende
und häufig auftretende Erkrankung. Leider gibt es keine vollständigen Erkrankungszahlen.
Das liegt daran, dass man sich lange Zeit nicht einig war, welche Beschwerden als COPD
definiert sind (vgl. Was bedeutet COPD?). Man kann aber davon ausgehen, dass die unter
einer chronischen Bronchitis
leidenden 10 bis 12 Prozent der deutschen Bevölkerung eher niedrig angesetzt sind. Die
Dunkelziffer ist sehr hoch, weil viele Betroffene und auch Ärzte die Erkrankung
unterschätzen und als "Rauerhusten" abtun. Deshalb wird diskutiert, ob die
eigentlichen Erkrankungszahlen nicht eher um die 25 Prozent liegen. Im internationalen
Vergleich schwanken die Erkrankungszahlen ebenfalls etwa zwischen 6 und 30 Prozent. |
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In den letzten Jahren stieg die Zahl der Todesfälle, die eindeutig auf
COPD zurückzuführen sind, deutlich an. Im Moment liegt die COPD in der
Todesursachenstatistik an der sechsten Stelle. Man geht aber davon aus, dass bei den
derzeit steigenden Erkrankungszahlen bis zum Jahr 2020 etwa die dritte Stelle erreicht
werden wird. |
Die Zahl der Todesfälle steigt
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Die Sterblichkeit steigt in höherem Lebensalter deutlich an. Das liegt
daran, dass sich die durch die Erkrankung hervorgerufenen Schädigungen über einen langen
Zeitraum summieren. Das sind insbesondere die Atemnot und die Auswirkungen von COPD auf
das rechte Herz (vgl. Cor pulmonale) sowie auftretende Infektionen. Etwa zwei Drittel des
Todesfälle betrifft Männer. Allerdings steigen die Erkrankungszahlen der Frauen in den
letzten Jahren stark an, so dass auch hier mit einem Anstieg der Todesfälle in der
Zukunft gerechnet werden muss.
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