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Therapiegrundlagen
bei Osteoporose |
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Ist
eine Osteoporose einwandfrei diagnostiziert, so muss eine zielgerichtete Therapie an
verschiedenen Punkten angreifen. Im Vordergrund steht eine sofortige und ausreichende
Behandlung der Schmerzen. Welche Schmerzmedikamente
eingesetzt werden, richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten. Allgemein kann das WHO-Stufenschema zur Schmerztherapie als Richtschnur
eingesetzt werden. Neben der medikamentösen Schmerztherapie können auch physikalische Behandlungsmethoden, besonders die Kälteanwendungen gegen die Schmerzen eingesetzt
werden. |
| Das
richtige Essen muss sein. |
Eine
Umstellung der Lebensweise ist für die Betroffenen ebenfalls erforderlich. Dazu gehört
insbesondere die Ernährungsumstellung auf eine kalziumreiche
Ernährung. Die Betroffenen müssen ebenfalls ihre Beweglichkeit steigern und das Risiko
von Stürzen vermeiden lernen. |
| Medikamente
gleichen die Kalziumbilanz aus. |
Als
dritter Bereich ist der Ausgleich der Kalziumbilanz des Körpers wichtig. Häufig reicht,
bei schwerer Osteoporose, eine Ernährungsumstellung nicht aus. Dann sind Medikamente erforderlich. Das können Kalzium, Vitamin D oder Vitamin-D-Analoga sein. |
| Selbstheilungskräfte
stärken. |
Leiden
Betroffene unter Knochenbrüchen, so muss die Heilung der Knochen unterstützt werden. Das
geschieht meistens mit Hilfe von Kalzitoninen oder Bisphosphonaten. |
| Hormonersatz
ist eine Basistherapie bei Frauen. |
Bei
Frauen nach den Wechseljahren gehört die Hormonersatztherapie unbedingt
zur Basisbehandlung. Knochenaufbauende Medikamente gehören zu jeder
Osteoporosebehandlung. Sie wirken aber nur langfristig und müssen an die individuellen
Bedingungen angepasst werden. Top |
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