Haut und Haar

Anatomie und Physiologie der Haut
Akne
Allergien
Berufsdermatosen
Bakterielle Erkrankungen der Haut
Ekzeme - Juckflechte
Juckreiz

Haare und Haarerkrankungen
Haarausfall - Alopezie
Kleidung und Haut
Nagel und Nagelerkrankungen
Narben und Narbenbehandlung

Neurodermitis
Parasiten, Ungeziefer, Insekten
Hautpilze
Psoriasis
Sexuell übertragene Erkrankungen
Sonne, Hitze, Kälte
Symptome
Talg- und Schweißdüsen

Tattoos und Piercing
Bösartige Tumore
Gutartige Tumore
Verhornungsstörungen und Erbkrankheiten
Viruserkrankungen der Haut
Vitiligo
Wundmanagement

Röteln
 

Röteln
im Internet

 
Kurzinfo: Röteln
Symptome Virusinfektion. Schmetterlingsförmige Rötungen im Gesicht. Ausbreitung über den ganzen Körper. Rückgang nach 3 Tagen. Leichtes Fieber, Schwellung der Lymphknoten im Kopf- und Halsbereich. Kindliche Missbildungen bei einer Infektion der Mutter während der Schwangerschaft.
Inkubations-
zeit
14 - 21 Tage
Ansteckungs-
gefahr
7 Tage vor Beginn des Ausschlags bis 10 Tage nach seinem Abklingen.
Immunität Lebenslang
Vorbeugung Impfung
Therapie Keine. Evt. fiebersenkende Maßnahmen. Bettruhe.
Röteln treten auch bei Erwachsenen öfter auf Röteln werden vom Rubeola-Virus verursacht. Obwohl die Erkrankung zu den Kinderkrankheiten gerechnet wird, kommt sie auch häufiger bei Erwachsenen vor. Kinder erkranken häufig zwischen dem 3.-10. Lebensjahr. Im Kindesalter verläuft die Krankheit meistens ohne Komplikationen.

 

Rote Flecken breiten sich am ganzen Körper aus Röteln äußern sich 2 bis 3 Wochen nach der Ansteckung durch die Bildung von schmetterlingsförmigen Rötungen im Gesicht. Die Rötungen breiten sich über den ganzen Rumpf und die Extremitäten aus. Meistens verschwinden sie nach 3 Tagen. Begleitet wird eine Infektion mit Röteln von leichtem Fieber (meist um 38°C) und Lymphknotenschwellungen im Kopf- und Halsbereich.

 

Fieber senken und im Bett bleiben. Die Therapie beschränkt sich auf die bestehenden Symptome. Meistens werden Bettruhe und fiebersenkende Maßnahmen empfohlen. Wird die Infektion von einer Mittelohrentzündung begleitet, kann der Einsatz von Antibiotika sinnvoll sein. Als sehr seltene Komplikation können Gelenkschmerzen (Arthralgien) oder Hirnentzündung (Röteln-Enzephalitis) auftreten.

 

Röteln sind eine sehr ernste Gefahr für ungeborene Kinder Sind Schwangere von einer Röteln Infektion betroffen, können sie über die Plazenta das Kind infizieren. Das gilt insbesondere im ersten Schwangerschaftsdrittel. Im Rahmen einer Röteln-Embryopathie kann es zu schwersten Missbildungen des Kindes kommen. Die Art der Missbildungen richtet sich nach dem Zeitpunkt der Infektion:
  • Im 1. Monat kommt es vor allem zu Augenmissbildungen.
  • Im 2. Monat überwiegen Herzfehler und Missbildungen im Bereich des Zentralnervensystems.
  • Im 3. Monat kommt es zu einer Innenohrschädigung.

 

Der Antikörperstatus sollte schon vor der Schwangerschaft festgestellt werden Heute wird bei Schwangeren der Immunstatus der Antikörper gegen das Rötelnvirus festgestellt. Bei Fehlen dieser Antikörper im Blut oder bei Kontakt mit Rötelnkranken wird eine passive Immunisierung durchgeführt. Wer eine Schwangerschaft plant, sollte schon vorher sichergehen und den Gynäkologen fragen.

 

Kinder können sich impfen lassen. Kinder werden heute im Rahmen der Masern-Mumps-Schutzimpfung auch gegen Röteln geimpft. Die Impfung wird zwischen dem 10.-14. Lebensjahr wiederholt.

Top

Zur Übersicht
Hauterkrankungen
durch Viren

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas