Kopf und Seele

Alzheimer-Demenz
Angst
Nervöse Unruhezustände
Bipolare Störung / Manie

Depressionen
Epilepsie
Multiple Sklerose
Parkinson

Psychosen
Schizophrenie

Schlafstörungen

Schwindel
Stress
Trauma (PtBs)
Neurologie

 

Ursachen nervöser Unruhezustände

Natürliche Reaktion bei Überlastung

Nervosität und innere Unruhe sind Teil der natürlichen Reaktionsweise des Menschen, insbesondere in Situationen, in denen sich ein Mensch überlastet fühlt oder nicht weiß, wie er mit einer bestimmten Situation umgehen soll. Typische Situationen sind z. B. Prüfungen, übermäßige Anforderungen am Arbeitsplatz (Stress) oder durch Mitmenschen, Hektik und Termindruck, Reizüberflutung, schwierige Lebenssituationen (z. B. Scheidung oder finanzielle Sorgen). Manche Anforderung ist nur vorübergehend, andere Situationen dauern länger an. Nervosität kann auch eine positive Reaktion sein, z. B. vor einem Auftritt oder einer Rede (Lampenfieber) oder vor einer Verabredung oder einer Reise (Vorfreude).

 

Reaktionen sind individuell verschieden

Das Verhaltensmuster in diesen beschriebenen Situationen kann individuell unterschiedlich sein, aber die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Nervosität und ängstlicher Unruhe ist dann doch erhöht. Manche Menschen sind in ihrer Persönlichkeitsstruktur so beschaffen, dass sie das Auftreten von Nervosität und ängstlicher Unruhe begünstigen. Sie haben z. B. den Hang, sich über Kleinigkeiten aufzuregen, sind schnell enttäuscht und überempfindlich gegenüber Kritik. Meistens stellen sie auch hohe Anforderungen an sich selbst und geraten so ständig unter Druck. Sie können sich nicht entspannen, bevor nicht alles perfekt ist.

 

Ängstliche Unruhe als Begleiterscheinung verschiedener Erkrankungen

Angst und innere Unruhe kann aber auch als begleitendes Symptom einer organischen oder seelischen Erkrankung auftreten. Dazu gehört u.a.:

 

Ängstliche Unruhe als Nebenwirkung von Medikamenten

Eine weitere mögliche Ursache für ängstliche Unruhe und Nervosität können Medikamente sein. Sie sind eine Nebenwirkung. Solche Nebenwirkungen müssen nicht auftreten. Es ist aber möglich. Sind dann die Beschwerden nicht nur vorübergehend, sollten Sie Ihren Arzt informieren, damit die Dosierung geändert werden kann oder Sie evtl. ein anderes Medikament bekommen. Zu den möglichen Medikamententypen gehören:

Top

Weiter mit: Was sind nervöse Unruhezustände?  -  Ursachen  -  Diagnostik  -  Therapie und Selbsthilfe

Zur Übersicht
Nervöse Unruhezustände




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas