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Prostatakrebs ist eine Tumorerkrankung der Prostata (Vorsteherdrüse). Die
Prostata umgibt beim Mann die Harnröhre. Sie ist etwa kastaniengroß. Beim Samenerguss
gibt sie eine Flüssigkeit ab, in der die aus den Hoden stammenden Spermien schwimmen
können. So sind die Spermien beweglicher. Eine ausführliche Beschreibung der Prostata finden Sie hier. |
Bei Verdacht sofort zum Arzt.
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Die Prostata kann in einen äußeren Teil (wie eine Hülle) und einen
inneren Teil (eine Art Kern) unterteilt werden. Prostatakrebs entsteht meisten in dem
äußeren Bereich. Dadurch entwickeln sich die typischen Krankheitszeichen erst spät.
Durch das Krebswachstum engt der Tumor die Harnröhre ein. Das verursacht Störungen beim
Wasserlassen und evt. einen Harnstau. Diese Symptome treten aber auch bei anderen
Erkrankungen auf. Deshalb sollte die Ursache solcher Beschwerden möglichst früh
herausgefunden werden. |
Prostatakrebs ist oft vollständig heilbar.
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Prostatakrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und
macht insgesamt 9 bis 11 Prozent aller Krebserkrankungen überhaupt aus. Dabei ist die
Erkrankungshäufigkeit stark altersabhängig: Ab einem Alter von 65 Jahren steigt das
Risiko allmählich an, mehr als die Hälfte der Betroffenen ist älter als 70 Jahre. In
Deutschland sind jährlich etwa 29.000 Männer betroffen. Prostatakarzinome wachsen
langsam und sind meistens gut differenziert. Das ist für die erfolgreiche Behandlung
mitentscheidend. In einem frühen Stadium ist Prostatakrebs meistens vollständig heilbar.
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