Hämatologie - Erkrankungen des Blutes

Bücher zum Thema aussuchen Bücherliste: Hämatologie

Anatomie und Physiologie des Blutes
Diagnostik in der Hämatologie
Bluttransfusion - Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen

Anämie - Blutarmut
Blutungsneigung - Hämorrhagische Diathese
Neigung zu Thrombosen - Thrombophilie

Leukämie
Hodgkin-Lymphome
Non-Hodgkin-Lymphome
Plasmozytom - Multiples Myelom - Morbus Kahler

Myelodysplastische Syndrome (MDS)
Myeloproliferative Erkrankungen (CMPE)
Milzveränderungen
Polyglobulie

Milzvergrößerung - Splenomegalie

Kriterien einer vergrößerten Milz

Von einer Splenomegalie spricht man, wenn eine Vergrößerung der Milz besteht. Eine gesunde Milz ist normalerweise nicht tastbar. Bei Splenomegalie ist die Milz aber unter dem linken Rippenbogen tastbar. Eine solche Vergrößerung der Milz kann dauerhafte Bauchschmerzen verursachen. Die exakte Größe der Milz wird mit der Ultraschalluntersuchung festgestellt. Bei einer Splenomegalie misst die Milz über 12 cm und wiegt über 350 Gramm.

 

Erkrankungen

Sie kann bei verschiedenen Erkrankungen vergrößert sein, z. B. bei:

 

Auswirkungen

Eine solche Splenomegalie kann zu einer Steigerung der Milzfunktion (Hypersplenismus) führen. Aufgrund der erhöhten Kapazität der vergrößerten Milz können mehr Blutzellen in der Milz gespeichert und auch ausgesondert werden. Folge davon ist eine Abnahme der Blutzellen (Panzytopenie), wobei die einzelnen Blutzellreihen (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten) unterschiedlich betroffen sein können. Als Kompensation dazu ist eine Vermehrung des Knochenmarks festzustellen.

Top

weiter mit:  Funktion der Milz  -  Milzvergrößerung - Splenomegalie  -  Überfunktion der Milz - Hypersplenismus  -  Milzentfernung - Splenektomie  -  Fehlen der Milz - Asplenie

Zur Übersicht
Milzveränderungen

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas