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Feigwarzen

Feigwarzen - Condylomata cuminata

Warzen sind eine der häufigsten Erkrankungen der Haut und der Schleimhäute. Verantwortlich für ihre Entstehung ist das humane Papillomavirus (HPV), von dem bis heute über 80 Subtypen bekannt sind. Unterschiedliche Typen dieses Virus verursachen unterschiedliche Warzentypen, zu denen auch die Genitalwarzen gehören. Die Genitalwarzen werden auch Feigwarzen oder im Fachjargon Condylomata acuminata, kurz Kondylome, genannt. Feigwarzen sind eine der häufigsten, vorwiegend sexuell übertragenen Erkrankungen. Es sind schätzungsweise 1 bis 2 Prozent der sexuell aktiven Bevölkerung im Alter zwischen 15 und 49 Jahren betroffen. Die Tendenz  ist weltweit steigend.
Was sind Feigwarzen?
Sie sind meistens klein und flach, können aber auch in Beeten zu großen Gebilden anwachsen.
Erreger und Übertragung
Der Erreger wird meistens durch Sexualkontakt übertragen. Die Inkubationszeit beträgt 4 Wochen bis mehrere Monate.
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Sexuell übertragene Erkrankungen
Symptome und Verlauf
Hautveränderungen, Juckreiz und Brennen sind die häufigsten Symptome. Oft verursachen Feigwarzen aber keine Beschwerden.
Komplikationen
Selten können bestimmte HPV- Subtypen die Entstehung von Krebs begünstigen.
Diagnostik
Fast immer ist die örtliche Untersuchung und der Augenschein ausreichend für die Diagnose. Ergänzende Untersuchungen sind in speziellen Fällen aber notwendig.
Ärztlich verordnete Therapien zur Selbstanwendung
Imiquimod, Interferon und Podophyllotoxin werden vom Arzt verordnet, der Betroffene kann die Behandlung aber zu Hause selbst durchführen. Die Erfolgsaussichten sind unterschiedlich.
Ärztliche Therapie bei Feigwarzen
Chirurgische Warzenentfernung mit Elektrokoagulation oder Laser oder mit dem Skalpell wird nur in besonderen Fällen angewandt.

 




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