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Hitzeerschöpfung

Aufgestaute Hitze schädigt das Kreislaufsystem

Bei einem Sonnenbrand wird die Hautoberfläche von UV-Strahlen geschädigt. Aber auch allein die Hitze kann zu gesundheitlichen Störungen führen, die sehr schwerwiegend sein können. Die Folgen von zu hoher Hitze können sein:

In allen Fällen kommt es zu erheblichen Auswirkungen auf das Kreislaufsystem.

 

Hitzeerschöpfung durch starkes Schwitzen

Hitze und Überwärmung können zur Hitzeerschöpfung bzw. einem so genannten Hitzekollaps führen. Durch starkes Schwitzen kommt es zu einem Flüssigkeits- und Mineralstoffmangel. Die Blutgefäße der Haut sind stark geweitet. Das Blut "versackt" in Armen und Beinen. Dadurch ist zu wenig Blut im Kreislauf. Der Blutdruck sinkt. Die Körpertemperatur ist aber  nicht erhöht. Es kann zu einem Kreislaufversagen mit Schocksymptomen und Bewusstlosigkeit kommen.

 

Muskelarbeit erhöht das Risiko

Schwere körperliche Arbeit und Sport verstärken das Risiko für eine Hitzeerschöpfung, weil sich dabei auch die Blutgefäße in den Muskeln erweitern. Dadurch steht noch weniger Blut für den Blutkreislauf zur Verfügung. Außerdem verstärken solche Aktivitäten in großer Hitze auch das Schwitzen und damit den Wasser- und Elektrolytverlust des Körpers.

 

 

Bei einer Hitzeerschöpfung besteht die Gefahr, dass sich ein Hitzschlag entwickelt.

 

Anzeichen wie bei einem Schock

Typische Anzeichen für eine Hitzeerschöpfung sind neben Kopfschmerzen vor allem Anzeichen eines Schocks mit Schwindel, Übelkeit, Bewusstseinstrübungen bis hin zu Bewusstlosigkeit. Der Betroffene hat zuerst gerötete Haut, die dann blass wird und sich feucht und kühl anfühlt. Die Atmung ist flach mit kurzen schnellen Atemzügen. Der Blutdruck ist niedrig, der Puls ist schwach und beschleunigt.

 

Erste Hilfe

Bei Anzeichen für eine Hitzeerschöpfung muss der Betroffene sofort in den Schatten gebracht werden. Einengende Kleidung sollte geöffnet werden. Ist er bei Bewusstsein, so sollte er flach auf dem Rücken gelagert werden. Er sollte vor allem Trinken, wobei die Getränke keine Kohlensäure enthalten sollten. Auch Salzgebäck zu essen ist sinnvoll. So kann der Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust ausgeglichen werden. Bei  Bewusstlosigkeit oder schweren Beschwerden sollte sofort der Notarzt gerufen werden.

 

Vorbeugung vor Hitzeerschöpfung

Bei Hitze ist häufiges trinken sehr wichtig, damit der Körper immer genug Flüssigkeit hat, die er ausschwitzen kann. Gut ist auch salziges Gebäck, um dem Mineralstoffverlust durch das Schwitzen vorzubeugen. Salz bindet Wasser im Körper, deshalb ist es in der Hitze besonders wichtig. Wer regelmäßig körperlichen Belastungen durch Arbeit oder Sport ausgesetzt ist, kann auch Calcium- und Magnesiumpräparate einnehmen.

 

Wichtig:

Sonnencreme schützt nur vor Sonnenbrand. Einen Schutz vor Hitzeerschöpfung bietet sie nicht.

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