Haut und Haar

Anatomie und Physiologie der Haut
Akne
Allergien
Berufsdermatosen
Bakterielle Erkrankungen der Haut
Ekzeme - Juckflechte
Juckreiz

Haare und Haarerkrankungen
Haarausfall - Alopezie
Kleidung und Haut
Nagel und Nagelerkrankungen
Narben und Narbenbehandlung

Neurodermitis
Parasiten, Ungeziefer, Insekten
Hautpilze
Psoriasis
Sexuell übertragene Erkrankungen
Sonne, Hitze, Kälte
Symptome
Talg- und Schweißdüsen

Tattoos und Piercing
Bösartige Tumore
Gutartige Tumore
Verhornungsstörungen und Erbkrankheiten
Viruserkrankungen der Haut
Vitiligo
Wundmanagement

UV-Licht
Sonnenlicht setzt sich aus verschiedenen Strahlen zusammen. Das Licht der Sonne setzt sich aus verschiedenen Strahlungen zusammen, die eine unterschiedliche Wellenlänge besitzen. Die Wellenlänge wird in Nanometern (nm) gemessen. Ein Nanometer entspricht einem milliardstel Meter. Dabei gilt ein Grundsatz: Je kürzer die Wellenlänge, desto energiereicher und auch risikoreicher ist die Strahlung.

 

Nicht alle Strahlen treffen auf der Erdoberfläche auf. Nicht alle Strahlen der Sonne treffen auf der Erdoberfläche auf. Von den Strahlen, die die Ozonschicht der Atmosphäre durchdringen, setzen sich folgendermaßen zusammen:
  • 7 Prozent ultraviolettes Licht,
  • 45 Prozent infrarotes Licht und
  • 48 Prozent sichtbares Licht.

 

Infrarotes Licht kann man als Wärme auf der Haut spüren. Das menschliche Auge kann Licht in einem Wellenlängenbereich von 380 bis 780 Nanometern wahrnehmen. Strahlungen über 780 Nanometern entsprechen dem Infrarotlicht. Das menschliche Auge kann dieses Licht zwar nicht sehen, unsere Haut aber kann es als Wärme spüren. Die ultravioletten Wellenlängen liegen unterhalb von 380 Nanometern und sind ebenfalls nicht sichtbar. Aber gerade diese Bereiche des Lichts sind für die Haut von besonderer Bedeutung.

 

UV-A Strahlen bräunen die Haut und beschleunigen die Hautalterung. Innerhalb des ultravioletten Bereichs werden drei Klassen von Strahlen unterschieden. Die UV-A Strahlen liegen in einem Wellenlängenbereich von 315 bis 380 Nanometern. Sie sind die langwelligsten UV-Strahlen und verantwortlich für die Bräunung der Haut. Zwar gelten die UV-A Strahlen als unschädlich. Ihre Langzeitwirkung bei starker und häufiger Wiederholung ist aber bisher noch nicht ausreichend erforscht. Die UV-A Strahlung dringt tief in die Unterhaut ein. In diesem Bereich befinden sich die Fasern, die für die Elastizität der Haut verantwortlich sind. Diese werden von der UV-A Strahlung angegriffen. Das beschleunigt die Faltenbildung und die Hautalterung.

 

UV-B Strahlen schädigen die Haut. Das UV-B Licht bewegt sich in einem Wellenlängenbereich von 280 bis 315 Nanometern. Es ist energiereicher, als das UV-A Licht. Die UV-B Strahlung dringt in die Bereiche der Oberhaut ein und verwandelt sich dort in Energie. Das ist der Grund für die Entstehung des Sonnenbrands. UV-B Licht reizt die Bindehaut und die Hornhaut des Auges. Bei intensiver Bestrahlung ist es höchstwahrscheinlich mitverantwortlich für die Entstehung des Hautkrebses.

 

UV-C Strahlen werden durch die Ozonschicht herausgefiltert. Das UV-C Licht ist mit 100 bis 280 Nanometern der kurzwelligste Bereich des ultravioletten Lichtes. UV-C Licht ist sehr aggressiv und für alle Lebewesen gefährlich. Bei intakter Ozonschicht wird aber dieser Bereich des ultravioletten Lichtes aus dem Strahlenspektrum der Sonne herausgefiltert, bevor es auf die Erdoberfläche auftrifft.

Top

Zur Übersicht
Hautschäden durch
Sonne, Hitze und Kälte

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas