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Was geschieht bei einer Fruchtwasserembolie?

 

Das Krankheitsgeschehen bei einer Fruchtwasserembolie ist dramatisch und die Folgen entwickeln sich schnell. Die Schwere ist von der Menge des eingedrungenen Fruchtwassers abhängig.

 

Schneller Verlust der Lungen- und Herzfunktion

Das Fruchtwasserembolus verschließt ein arterielles Blutgefäß in der Lunge. Als Folge davon verengen sich die Blutgefäße und der Blutdruck in der Lunge erhöht sich. Das hat auch Auswirkungen auf das Herz. Es entwickelt sich ein akutes Cor pulmonale. Das Herz transportiert weniger Blut in den Blutkreislauf, das führt zu Sauerstoffmangel. Schnell entwickelt sich ein Schockzustand, der bis zum Herzversagen führen kann.

 

Starke Blutungen und vollständiges Herz-Kreislauf-Versagen

In der zweiten Phase der Erkrankung kommt es innerhalb von etwa 30 Minuten bis 3 Stunden (abhängig von der Schwere der Embolie) zu einem vermehrten Verbrauch von Gerinnungsfaktoren. Das liegt zu einen am Schockzustand und zum anderen daran, dass das eingedrungene Fruchtwasser Gerinnungsfaktoren enthält, die die Blutgerinnung aktivieren. Es kommt zu einer Verbrauchskoagulopathie mit einer massiven Freisetzung von gerinnungsfördernden Substanzen in die Blutbahn. Diese massive Freisetzung führt dann zur Bildung kleinster Gerinnsel (Mikrothromben) in den Kapillaren. Die Gerinnsel verstopfen die kleinen Gefäße und zerstören die Blutzirkulation in den Organen. Dadurch kommt es dann zu Organschädigungen, z. B. Leberversagen und/oder Nierenversagen. Als Folge davon wird die Fibrinolyse in Gang gesetzt. Neben diesem Vorgang fehlen auf der anderen Seite aufgrund des hohen Verbrauchs die Gerinnungsfaktoren sowie Thrombozyten und es entsteht eine Blutungsneigung. Am Ende der Kaskade steht dann ein vollständiges Herz-Kreislauf-Versagen.

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