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Schwangerschaftsbedingter Juckreiz

Juckreiz tritt häufig auf

Der schwangerschaftsbedingte Juckreiz tritt meistens während der letzten 3 Schwangerschaftsmonate auf. Die Häufigkeit beträgt etwa 10 bis 150 Frauen pro 10.000 Schwangere.

 

Gallensäure lagert sich in der Haut ab

Ausgelöst wird der Juckreiz durch die schwangerschaftstypischen Veränderungen im Hormonhaushalt. Diese hormonellen Veränderungen können dazu führen, dass die Ausscheidung der in der Leber gebildeten Gallensäuren in den Dünndarm gestört ist. In der Folge reichern sich die Gallensäuren im Blut an und gelangen über den Blutkreislauf bis in die Haut. Dort können sie sich ablagern. Das führt dann zu einer Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht, Ikterus) und zu Juckreiz. Die erhöhten Gallensäurenkonzentrationen im Blut lassen sich im Rahmen einer Laboruntersuchung nachweisen.

 

Juckreizstillende Medikamente

Um den lästigen Juckreiz zu lindern, kann der Arzt verschiedene Cremes und Lotionen verschreiben. Bei stark ausgeprägten Beschwerden kann auch die Einnahme so genannter Antihistaminika hilfreich sein (diese werden normalerweise bei allergischen Erkrankungen eingesetzt).

 

Selten muss die Geburt früher eingeleitet werden

Die erhöhten Gallensäurenwerte im Blut und auch der Juckreiz bilden sich nach der Entbindung in der Regel rasch zurück. Bei sehr hohen Gallensäurenkonzentrationen im Blut der Schwangeren kann jedoch eine Gefährdung für das ungeborene Kind entstehen, denn der Stoffwechsel des Kindes wird durch die hohen Gallensäurenkonzentrationen im Blut der Mutter ebenfalls belastet. Aus diesem Grund kann es unter Umständen notwendig werden, die Geburt vor dem eigentlichen Termin einzuleiten.

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