Hämatologie - Erkrankungen des Blutes

Bücher zum Thema aussuchen Bücherliste: Hämatologie

Anatomie und Physiologie des Blutes
Diagnostik in der Hämatologie
Bluttransfusion - Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen

Anämie - Blutarmut
Blutungsneigung - Hämorrhagische Diathese
Neigung zu Thrombosen - Thrombophilie

Leukämie
Hodgkin-Lymphome
Non-Hodgkin-Lymphome
Plasmozytom - Multiples Myelom - Morbus Kahler

Myelodysplastische Syndrome (MDS)
Myeloproliferative Erkrankungen (CMPE)
Milzveränderungen
Polyglobulie

Ursachen der Polyglobulie

Das Blut wird dickflüssiger

Unter Polyglobulie versteht man eine Zunahme der roten Blutkörperchen (Erythrozytose). Durch die erhöhte Anzahl der roten Blutkörperchen erhöht sich auch der Hämoglobinwert. Außerdem ist auch der zelluläre Anteil des Blutes (Hämatokrit) höher, als normal. Infolgedessen wird das Blut insgesamt dickflüssiger.

 

Ursache ist ein Mangel an Sauerstoff

Polyglobulie kann verstanden werden als Antwort des Körpers auf einen Sauerstoffmangel. Dieser Sauerstoffmangel kann aus verschiedenen Ursachen entstehen z.B.

 

 

Weil die Polyglobulie sozusagen nachrangig infolge eines Sauerstoffmangels auftritt, spricht man auch von einer sekundären Polyglobulie.

 

Die Bildung der roten Blutkörperchen wird angeregt

Der Sauerstoffmangel löst eine verstärkte Ausschüttung des Wachstumsfaktors Erythropoetin aus, der in der Niere gebildet wird. Erythropoetin wirkt stimulierend auf die Neubildung der Erythrozyten im Knochenmark und kann die Produktion der Erythrozyten um das acht- bis zehnfache steigern. Aus diesem Grund können auch Tumoren, die Erythropoetin produzieren (Nierenkarzinom oder Lungenkarzinom) eine Polyglobulie erzeugen. Eine unmittelbare Wirkung auf das Knochenmark findet beim Doping mit EPO (Erythropoetin) statt.

Top

weiter mit: Ursachen  -  Symptome  -  Diagnostik  -  Therapie

Zur Übersicht
Polyglobulie

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas