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Mangelzustände und chronische Erkrankungen der Mutter als Ursache angeborener Fehlbildungen

  Mangelzustände oder chronische Erkrankungen der Mutter können sich auf die Versorgung des Kindes mit wichtigen Nährstoffen auswirken und auf diese Weise die Fehlbildungsrate erhöhen.

 

Nährstoffmangel

Eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist für die gesunde Entwicklung des Kindes im Mutterleib von hoher Bedeutung. Diese sogenannten Mikronährstoffe haben im Körper und gerade im Wachstumsprozess viele wichtige Aufgaben. Sie werden u.a. für die Zellbildung, die Knochenmineralisierung oder die Blutbildung benötigt.

 

Erhöhter Bedarf an Nährstoffen währen der Schwangerschaft

Der Bedarf an Mikronährstoffen ist bei einer schwangeren Frau teilweise stark erhöht, denn neben dem eigenen Körper, muss nun auch das entstehende Kind versorgt werden. Kommt es aufgrund eines Nährstoffmangels der Mutter zu einer Unterversorgung des Kindes, können schwerwiegende Fehlbildungen entstehen.

 

Besondere Beachtung von Folsäure, Vitamin B 12 und Jod

Zu kindlichen Fehlbildungen kann insbesondere ein Mangel an folgenden Mikronährstoffen führen:
  • Folsäuremangel führt zu Neuralrohrdefekten z. B. Spina bifida und zu angeborenen Herzfehlern
  • Vitamin B 12- Mangel führt zu einer Störung der Blutbildung, aus der eine Anämie resultieren kann. Außerdem kann es zu eine funikulären Spinalerkrankungn kommen, die von Ausfällen der Motorik bis zur Querschnittlähmung geprägt sein kann. Funktioneller Folsäuremangel ist ebenfalls eine mögliche Folge.
  • Jodmangel führt zu einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), die unbehandelt zu Missbildungen des Skeletts, dicker Zunge, Fettleibigkeit und Schwerhörigkeit führen kann. Auch eine vergrößerte Schilddrüse (Struma congenita/Kropf) ist möglich.

 

Faktoren, die einen Nährstoffmangel fördern

Neben dem erhöhten Nährstoffbedarf aufgrund der Schwangerschaft gibt es Faktoren, die einen Nährstoffmangel bei der werdenden Mutter zusätzlich begünstigen: Mehr zur Ernährung in der Schwangerschaft und dem genauen Bedarf an verschiedenen Mikronährstoffen lesen Sie bei MedizInfo®Ernährung: Ernährung während der Schwangerschaft.

 

Diabetes und Schwangerschaft

Bei Frauen mit Diabetes kann es in der Schwangerschaft zur Gefährdung des ungeborenen Kindes kommen. Bei erhöhten Blutzuckerwerten insbesondere in der Frühschwangerschaft steigt das Risiko für kindliche Fehlbildungen auf 6 bis 8 Prozent (normalerweise liegt das Risiko bei etwa 2 bis 4 Prozent).

Hier lesen sie mehr zum Thema Diabetes und Schwangerschaft sowie über die möglichen Risiken für das Kind.

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